Einerseits und andererseits

Die Deutsche Bahn, und die Straßenverwaltung haben entlang der B 37 in Heidelberg-Schlierbach in diesem Frühjahr bereits drei mal die bergseitige Straßenböschung maschinell gemäht und das Mähgut entfernt, damit sich der japanische Knöterich nicht weiter verbreitet und durch sein schnelles Wachstum die Sicht der Verkehrsteilnehmer behindert.

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Auch wir haben wieder den Ehrgeiz, zumindest um den Wolfsbrunnenteich die Sicht auf das Gasthaus, den Teich und das Tal frei zu halten. Mindestens zweimal müssen wir im Frühjahr die zugewanderten Pflanzen von Hand aus dem natürlichen Aufwuchs entfernen, dann haben sich nämlich Gräser und Kräuter ihren Stammplatz zurück erobert.

Oft fragen wir uns, wie wir bei der Pflege des Geländes am Wolfsbrunnen vorgehen sollen: pflegen oder der Natur ihren Lauf lassen? Nicht-Handeln bedeutet beim Mauerwerk im Laufe der Zeit Verfall und Einsturz. Wer würde dann die Rekonstruktion bezahlen?

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Ein aktuelles Beispiel:
Einerseits sieht die Abschlussmauer des Quellengartens mit frischem Grün sehr schön aus, andererseits sprengen das Farn und die Kräuter, die sich in den Nischen und Fugen einnisten, nach und nach Steine aus der Wand.

Gut, dass wir in unseren Reihen Fachleute haben, die gemeinsam mit dem Landschaftsamt der Stadt entscheiden, was zu tun und zu lassen ist.

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Unsere Mauerpflege im Rahmen des WolfsbrunnenTreffs im Mai stieß bei einem Meisenpärchen auf helle Empörung! Auch sie haben sich im wahrsten Sinne des Wortes im Gemäuer eingenistet, haben sich in einer Fuge ein Nest gebaut und sind als stolze Eltern bereits am Füttern der Brut. Selbstverständlich haben wir schnell diese Stelle umgangen, als wir die aufgeregten Eltern, den Nachwuchs – kurz um: die Situation erkannten…

Der pflegende Eingriff in die Natur ist das eine, das andere ist die Rücksicht und Behutsamkeit im Umgang mit Fauna und Flora. Beides haben wir auf unsere Fahne geschrieben!

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Der alte Vorstand ist der neue

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Der Freundeskreis Wolfsbrunnen hat in seiner Mitgliederversammlung am 10. Mai den Vorstand in seinem Amt bestätigt und wieder gewählt:

1. Vorsitz: Kathrin Rating
2. Vorsitz: Hans-Martin Gäng
3. Vorsitz: Rainer Gurlitt

Beirat:
Heidi Arnold
Rüdiger Becker
Gerhard Kaiser
Gabriele de Paoli
Folkwin Vogelsang

Wir gratulieren!

Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.
Der Verein mit dem besonderen Engagement

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Unter Bäumen

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EINLADUNG
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“Unter Bäumen”
Vortrag von Hans-Martin Gäng
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Donnerstag, 31. Mai 2012, 19 Uhr
im Bürgerhaus, Heidelberg-Schlierbach
Schlierbacher Landstraße 130
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Wald ist mehr als die Summe seiner Bäume. Als eine von der Forstwirtschaft geformte Kulturlandschaft bietet der Wald um den Wolfsbrunnen vor allem Raum für vielseitige Freizeitgestaltung.

Jetta und Wolf weisen auf die symbolische und märchengleiche Ausstrahlungskraft des Waldes hin. Wald ist Gegenstand der Dichtung, der Malerei und der Musik und ist tief in unserem Heimat-Bewusstsein verankert.

Hans-Martin Gäng zeigt uns an Darstellungen des Waldes aus den letzten Jahrhunderten die unterschiedlichen Sichtweisen der Kunst auf den Wald.

„Die Seele wird vom Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen, doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.“

(Erich Kästner, Die Wälder schweigen, 1959)

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Mitgliederversammlung 2012

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Einladung
Mitgliederversammlung

10. Mai 2012, 19.00 h Bürgerhaus
Schlierbacher Landstraße 130
69118 Heidelberg

Liebe Mitglieder des Freundeskreises,
wie immer in den letzten Jahren, nun zum 6.Mal und fast immer zur gleichen Zeit, wollen wir uns zusammensetzen, um das Vereinsleben Revue passieren zu lassen - mit allen Fakten, Freuden und Leiden, so wie es unsere Satzung vorsieht.
Aber das Gestern hat auch ein Heute und ganz sicher auch ein Morgen, das es zu gestalten gilt. Und das ‚Wie-Weiter’ soll, neben den Vereinsformalitäten, Thema des Abends sein, zu dem ich Sie herzlich einlade.

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Bericht der Vorsitzenden
4. Anträge *)
5. Kassenbericht
6. Kassenprüfung
7. Entlastung des Vorstandes
8. Vorstandswahlen
9. Neuwahl der Kassenprüfer für 2013
10. Vorschau 2012-zweites Halbjahr: Veranstaltungen, Haushalt
11. Verschiedenes
*) Anträge sind bis zum 1. Mai 2012 an die 1. Vorsitzende schriftlich einzureichen.

Bis dahin wünsche ich
Frohes Schaffen

Kathrin Rating
Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.

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Die Rolle der Bäume im Naturtheater

Um es vorweg zu sagen: eine Führung mit Prof. Dr. Hartmut Troll ist ein Erlebnis! Der Experte für Landschafts- und Gartenarchitektur ist nicht nur ein hervorragender Wissensvermittler, sondern auch ein amüsanter Erzähler - auf jedes Stichwort folgt eine Geschichte! Also wen wundert’s, wenn sich bei seinen Führungen die Teilnehmer um ihn scharen…

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Bildmitte: Prof. Dr. Hartmut Troll/Staatliche Schlösser und Gärten BW
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So auch am 13. April im Schwetzinger Schlossgarten. Es war eine weitere Veranstaltung, die gemeinsam vom Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL) initiiert wurde.

Bei dieser Führung ging es vor allem um die Geschichte des Gartens, seiner Pflege und Entwicklung sowie um die aktuellen Maßnahmen hinsichtlich des Antrags auf Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO.

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Kreisparterre mit Arion-Brunnen, im Hintergrund die “jungen” Linden
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Vieles wurde angesprochen und gab Denkanstöße, z.B. die Bedeutung des Ehrenhofs, der Anachronismus des Kreisparterres, die Charakterrolle der Bäume im barocken Naturtheater…

Ganz wichtig in diesem Kontext sind die Linden, die traditionell das Entrée markieren. „Zipfelmützig“ geschnitten sehen sie wie junge Bäumchen aus und vermitteln das Bild ewiger Jugend. Kommt einem das nicht bekannt vor!?

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Berceaux de treillage
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Vom Kreisparterre ging’s weiter zu den Laubengängen, den Berceaux de treillage, die gerade aufwändig restauriert werden: wo nötig, müssen die Fundamente erneuert, die Stahlkonstruktionen entrostet und die Holzgitter repariert werden. Dann wird das Gitterwerk wieder aufgesetzt und bepflanzt - doch das wird noch eine Weile dauern.

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Kastanien-Allee
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Eine ständige Herausforderung für die Experten ist das Gartenbild – damals und heute:

  • Wie sah es hier im 18. Jahrhundert aus, was wurde gepflanzt und warum?
  • Wie war die Höhe, Form und Anordnung der Bäume?
  • In welchem Abstand wurden sie gepflanzt, hatte man dabei die breiten Reifröcke der Damen brücksichtigt…?
  • Warum entstand zwischen Boskett und Orangerie ausgerechnet eine Kastanien-Allee?
  • Welche Charakterrolle besetzt die Ulme im Boskett?

…und so könnte man weiterfragen und bekäme von Hartmut Troll immer eine fundierte Antwort.

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alte und junge Ulmen im Boskett
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Der Baum-Code ist spannend wie ein Krimi, besonders wenn „Kommissar Troll“ ermittelt und vermittelt.

Deshalb war der Wunsch nach Fortsetzung groß – und er wird erfüllt werden, voraussichtlich noch in diesem Herbst. Wie schön!

Großer Applaus, Dank + Geschenke vom Freundeskreis Wolfsbrunnen, der DGGL und den zahlreichen Teilnehmern.

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Hartmut Troll + Kathrin Rating (Freundeskreis Wolfsbrunnen)
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Also bis zur nächsten “Ermittlung im Fall Schwetzinger Schlossgarten”

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Treffpunkt “Tatort”
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Der Schwetzinger Schlossgarten

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DER SCHWETZINGER SCHLOSSGARTEN

Führung mit Prof. Dr. Hartmut Troll
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Im Jahre 1720 kehrten die Kurfürsten Heidelberg den Rücken, um fortan in Mannheim und Schwetzingen zu residieren… und um ein Werk der Gartenkunst zu schaffen, das immer noch zu den herausragendsten Kulturgütern zählt: der Schwetzinger Schlosspark. Seine Baugeschichte und die Geschichte der Pflege und Entwicklung sind heute bei einem Rundgang in eindrucksvoller Weise nachzuvollziehen – besonders dann, wenn dies durch einen ausgewiesenen Fachmann erläutert wird.

Wir wünschen allen Teilnehmern einen sonnigen Freitag-Nachmittag, interessante Gespräche, neugierige Fragen und erkenntnisreiche Antworten – am

13. April 2012, 16.00 Uhr
im Schwetzinger Schlossgarten
Treffpunkt Haupteingang Kassenbereich

Die Führung ist kostenlos.
Der Eintritt zum Garten ist von jedem Teilnehmer selbst zu zahlen.

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Grüne Gaumenfreude am Wolfsbrunnen

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Ein Kälteeinbruch nach warmen Frühlingstagen konnte ein Dutzend Besucher nicht davon abhalten, sich gemeinsam mit dem Diplom-Biologen Rüdiger Becker auf die traditionelle Kräuterwanderung rund um den Wolfsbrunnen zu begeben.

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Mit Kennerblick entdeckte unser “Kräuterhexer” die verborgendsten Fundorte grüner Gaumenfreude… am Hang, auf der Wiese, am Bach…

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Der Chronist gesteht, dass er nur wenige Kräuter wieder erkannte, obwohl er nun schon zum vierten mal teilnahm. Seine Aufmerksamkeit erwachte erst gegen Ende des einstündigen Rundganges, als nämlich die gesammelten Kräuter geprüft, gewaschen, gehackt und mit hart gekochten Eiern und Yoghurt vermischt wurden. Aus der nahen Küche der Familie Vogelsang wurden heiße Pellkartoffeln geliefert und dann folgte der erhoffte kulinarische Genuss!

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Nahe der hessischen Grenze kennen wir alle die „Grüne Sauce“, die schon Johann Wolfgang Goethe als Frankfurter Leibgericht schätzte. Jedoch die Wolfsbrunnen-Kräutersauce ist von einer so außergewöhnlichen Qualität, die die sieben Kräuter vom Marktstand nicht liefern können!

Voraussetzung für diesen feinen Geschmack ist die genaue Kenntnis der Kräuter und die Auswahl von jungen Blättern und Trieben. So lernt man nebenbei, dass der Name des Krautes „Mädesüß“ (Filipendula ulmaria) – schon der Name verrät, dass so etwas fein schmecken muss! – sich vielleicht von seinem Gebrauch als Würzmittel für den mittelalterlichen Honigwein Met ableitet, vielleicht aber auch von seinem Duft während der Heumahd.

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Was fanden, rochen, schmeckten und verzehrten wir in diesem Frühjahr?
Löwenzahn, Giersch, Brennnessel, Knoblauchrauke, Bärlauch, Wiesenlabkraut, Bärenklau, Mädesüß, Brunnenkresse, Scharbockkraut, Sauerklee, Gundermann…

Ein „Amuse gueule“ der besonderen Art war die Präsentation einiger Kleinfunde von der Baustelle des Gasthauses. Folkwin Vogelsang hatte als ehemaliger Mitarbeiter des Kurpfälzischen Museums die Augen offen bei den Baggerarbeiten und konnte einige Keramikscherben und Glasreste aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert aus dem Abraum bergen (wir berichteten bei der WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 12 darüber).

Ein herzliches Dankeschön an Rüdiger Becker, an Familie Vogelsang und die Helferinnen beim Frühlingsmahl!

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Ein außergewöhnliches Naturvergnügen

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Kräuter sammeln + genießen
Grüne Sauce à la Wolfsbrunnen + neue Kartoffeln

Kennen Sie schon die kulinarischen Geheimnisse des Scharbockskrauts, des Löwenzahns, der Schafgarbe, des Mädesüß, der Engelwurz und vieler anderer Kräuter?

Kennen Sie schon die Grüne Sauce à la Wolfsbrunnen?

Nein? Dann wird es Zeit!

Wir laden Sie herzlich ein, all diese Köstlichkeiten der Wolfsbrunnen-Wiese unter Anleitung von Rüdiger Becker kennenzulernen, zuzubereiten und stillvergnügt zu genießen.

Guten Appetit am

Samstag, 31. März 2012, 11.00 Uhr
auf der Wiese am Wolfsbrunnen!

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Kontakt: R. Becker – Tel. 801330 >18.00 Uhr

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Viele fleißige Hände… DANKE!

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Ein Hauch von Frühling lag schon über dem Tal, als sich dort ca. 35 Helferinnen und Helfer zur WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 12 trafen.

Unter dem Mitwirken des Landschafts- und Umweltamtes wurden jahreszeitlich notwendige Arbeiten vorgenommen.

Da galt es zunächst Müll und Abfall einzusammeln, Flaschenscherben auf den Teichterrassen und Treppen aufzuklauben, Moos und Gras aus den Fugen der Treppen zu kratzen…

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…zeitgleich: Lagebesprechung…
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…und Anlieferung zum Mittagstisch!
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Den großen Tannenbaum vom Weihnachtsmarkt hatten „freundliche“ Besucher inzwischen in den Teich geworfen, nun wurde er mühsam entfernt, denn der Grasfrosch hatte am Uferrand bereits seine Laichklumpen abgelegt, die es zu schützen galt. Auch ein großes Metallteil konnten wir erfreulicherweise wieder aus dem Teich ziehen.

Im Mittelpunkt der fünf Einsatzstunden stand die Pflege der Gehölze um den Teich, das Zurückschneiden von Pflanzen, um die Wege frei zu halten, und das mühsame Jäten der Brombeeren am Osthang.

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Fortsetzung der Arbeiten im Quellengarten
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Die Mitarbeit der Schlierbacher Pfadfinder und der fleißigen Helfer vom Heilpädagogischen Institut bedeutete eine sehr erwünschte Verjüngung unserer Arbeitskraft, herzlichen Dank! Sie trugen einen Großteil der schweren Holzklötze, Überbleibsel der herbstlichen Baumfällung im Quellengarten, zum Abtransport an den Weg.

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Junge Helfer
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Die sieben städtischen Mitarbeiter übernahmen das Mähen mit dem Freischneider. Die freundschaftliche Kooperation zwischen Fachkräften und uns Ehrenamtlichen gibt es schon seit der ersten WolfsbrunnenWerkstatt, hat also Tradition – ebenso die lange Tafel mit der leckeren „Wolfsbrunnensuppe“ der Vorsitzenden und dem süßen Nachtisch der Kuchenfee. Beides sehr gelobt und nachgefragt!

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Das gesellige Beisammensein gehört zum Arbeitseinsatz. Es gibt Zeit und Raum für Gespräche und Überraschungen, so wie diesen:

Kostümprobe: neues Outfit für Wolf und Jetta… (Fotos noch nicht öffentlich!)

Archäologiestunde: alt hingegen (ca. 16. Jahrhundert) die Fundstücke aus Glas und Keramik, die Folkwin Vogelsang im Zuge der Bauarbeiten sicherstellen und nun bei dieser Gelegenheit den interessierten „Werkstättlern“ zeigte konnte…

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Ein gelungener Auftakt zum Frühjahr, dem in den nächsten Wochen die Erstellung des Rohbaus zum neuen Wolfsbrunnenensemble folgen wird. Es geht voran…!

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Heidi Friedl, die an der Werkstatt leider nicht teilnehmen konnte, hätte diese bestimmt mit einem Gedicht begleitet, z.B. mit diesem:

Frühjahr

Es gibt noch kein Gras
zu besingen.

Landschaft, adjektivlos,
in der man
einen Fuß vor den anderen
setzt.

Nur in der Hand gesammelt:
Blau.

Weidenhaar einiger Mädchen.

Die Helligkeit ist frei
von Schatten.
Unruhige Freiheit
der Perspektive:

Frühjahr.

(Karl Krolow)

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MEMO!

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WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 12
Samstag, 10.03.2012, ab 9.00 Uhr
Wolfsbrunnen-Anlage

Gestern hat sich das Tal mal wieder von seiner schönsten Seite gezeigt. Um diesen Aspekt zu erhalten, sind tatkräftige, aber auch anfeuernde Menschen geladen, den Wildwuchs im Zaum zu halten.

Die Tradition erfordert es, daß wir uns alle gemeinsam um 12 Uhr zur WolfsbrunnenSuppe zusammensetzen - und Folkwin Vogelsang wird kurz über seine Funde auf der Baustelle berichten.

Wir sehen uns? Prima.

Bis dahin
Frohes Schaffen
Kathrin Rating
Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.

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