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Lange Tafel - und Termine im Juli 2019

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,

so schön war es bei der Langen Tafel am Wolfsbrunnen am 23. Juni 2019.

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Viele Leute kamen, das Wetter war toll, das Essen gut und vielfältig, die Stimmung heiter und gelöst, die Musik mitreißend. Das macht Lust auf die Lange Tafel 2020 - und auf die vielen anderen Veranstaltungen, die wir noch durchführen wollen, z.B. im Juli 2019.

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Hier zur Erinnerung die Termine, die im Juli anstehen:

10.07. - 20.00 Uhr  Neckar-Musikfestival: “Musica española”
.                             Paula Coronas Valle (Málaga), Klavier
.                             spielt Albéniz, De Falla, Rodrigo, Mompou u.a.

11.07. - 19.00 Uhr  Wolfsbrunnen-Stammtisch
.                             Herr Gurlitt berichtet über seine Suche nach den
.                             “verlorenen Fenstern von Piet Sohl”.

13.07. - 09.30 Uhr  Wolfsbrunnen-Treff
.                             Arbeiten im Gelände
.
.
Im August ist “Sommerpause”.

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Lange Tafel am 23. Juni 2019 - ein Fest für die ganze Familie

Kommen Sie zum krönenden Abschluss der Pfingstferien oder einfach, weil´s Spaß macht, zur “Langen Tafel”, die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet! Wenn Sie Lust und Zeit haben, freuen wir uns über Ihren kulinarischen Beitrag für das gemeinsame Buffet. Es steht Ihnen frei, einen Kuchen, Salat, Fingerfood, eine Vorspeise oder einen Nachtisch oder sonstige Leckareien mitzubringen. Aber auch wenn Sie zur Essensbereitung keine Zeit finden, sind Sie herzlich willkommen. Es werden genügend Speisen vorhanden sein, so dass Sie nicht wieder hungrig heimgehen müssen. Das Restaurant bietet zusätzlich Getränke und Gegrilltes an.
Los geht es bereits um 16:00 Uhr zum Nachmittagskaffee. Die musikalische Untermalung kommt nachmittags von Julie und Michael, die französische Chansons darbieten, und abends sorgt “De roode Pelikan” für Unterhaltung.
Aber es geht nicht nur um Essen und Musik, das Programm bietet noch mehr: Erfreulicherweise sind die Schlierbacher Pfadfinder mit von der Partie. Sie bauen ein Zelt auf der Wiese auf, machen ein Lagerfeuer (in der Feuerschale) und nutzen die Gelegenheit, sich und ihre Aktivitäten vorzustellen. Außerdem ist die “Erdfest-Initiative Schlierbach” ab 15:00 Uhr vor Ort und bietet einen Landart-Workshop für Erwachsene und Kinder an.

Der Freundeskreis freut sich schon sehr, Sie bei der Langen Tafel begrüßen zu können!
Und jetzt fehlt nur noch gutes Wetter für ein gelungenes Fest!

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Bericht vom Juni-Stammtisch

Wie meist fand der Stammtisch am 6. Juni am langen Tisch hinter der Theke im  Wolfsbrunnen-Restaurant statt. Alle Plätze waren besetzt; man war voller Erwartung, was da kommen sollte: nämlich die Leitzsche Familiengeschichte in Bezug auf den Wolfsbrunnen.
Waren doch die Leitzens eine von sechs Müller-Familien im Wolfsbrunnental und bewirtschafteten schließlich in mehreren Generationen bis in die 1950iger Jahre das Wolfsbrunnenlokal. Detailliert erzählte Folkwin Vogelsang, dessen Mutter der Familie entstammte, aus der wohldokumentierten Geschichte der Familie und aus eigener Anschauung, denn er verbrachte Teile seiner Kindheit und Jugend bei seiner Großmutter eben im Wolfsbrunnen.
Alle wussten um die Kenntnis F. Vogelsangs um den Wolfsbrunnen aus früheren Stammtischen. Aber dieser war ein besonderer wegen des persönlichen Bezugs. Für Geschichtsbegeisterte ein Beweis dafür, dass die Gegenwart eben nur tiefer zu verstehen ist, wenn  man die Geschichte kennt.
Es war wieder ein vergnüglicher und erleuchtender Abend mit einer lebhaften Diskussion in der besonderen Kombination von Vergangenem und Gegenwart in der inzwischen vertrauten Gesellschaft der Stammtischler, die  aber offen bleiben für weitere Interessenten und Freunde dieses besonderen Ortes.
Der nächste Stammtisch ist für Donnerstag, den 11. Juli um 19 Uhr geplant. Herr Gurlitt wird über seine Suche nach den “verlorenen Fenstern von Piet Sohl”  berichten. Alle hoffen, seine kriminalistischen Forschungen führen bis dahin zum Erfolg. Gäste sind auch diesmal herzlich willkommen.

Termine im Juni 2019

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,
hier zur Erinnerung die Termine, die im Juni anstehen:

01.06. - 09.30 Uhr  Wolfsbrunnen-Treff
.                             Arbeiten im Gelände

06.06. - 19.00 Uhr  Wolfsbrunnen-Stammtisch

23.06. - 16.00 Uhr  Die Lange Tafel am Wolfsbrunnen
.                             mit musikalischer Untermalung
.                             selbstgemachtes Essen mitbringen,
.                             gemeinsam genießen

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Bericht vom Mai-Stammtisch

Der Mai-Stammtisch fand wieder am gut besetzten langen Tisch hinter der Theke im Wolfsbrunnenrestaurant statt. Das Interesse war groß, denn Herr F. Vogelsang berichtete über, wie er es nannte, “Kleindenkmäler im Wolfsbrunnengelände”. Ausführlich beschrieb und dokumentierte er aus seinen Zusammenfassungen z.B. die alte Brunnenkammer unterhalb des Teichs, das Stadtwappen am Wasserbehälter, den Brunnen mit den vier Wolfsköpfen vor dem Restaurant mit seiner langen Geschichte der Veränderungen; auch den Wolf im Teich: wie er dorthin kam und in welchem Zustand er bei genauerem Hinsehen jetzt ist. Herr Vogelsang berichtete aus eigener Anschauung, hatte aber auch Skizzen und Vermessungen der Objekte bereit. Die sogenannte “Kaiserkrone”, eher wohl ein Kurfürstenhut, kam auch zur Sprache und natürlich der Nepomuk. Auch seine Geschichte seit etwa 500 Jahren hat Herr Vogelsang genau dokumentiert, einschließlich der zeitweisen “Abwesenheit”, seines Wiederfindens und der Schäden, die deutlich sichtbar werden, wenn man die gesicherte Skulptur im Eingangsbereich genau betrachtet. Der schöne runde Tisch mit dem zentralen Sandsteinfuss existiert leider nur noch in den Aufzeichnungen von Herrn Vogelsang. Er wurde etwa 2011 gestohlen.
Es wurden auch Bilder der beiden bunten Glasfenster des früheren Anbaus, gestaltet von Piet Sohl, herumgereicht. Herr Gurlitt will sich auf die Suche nach ihnen machen und beim Juli-Stammtisch darüber berichten, ob und wie er sie gefunden hat.
Der Juni Stammtisch am 6.6.2019 wird wieder von Herrn Vogelsang gestaltet werden. Es wird ein wohl sehr persönlicher Bericht über das Involvment seiner Familie im Wolfsbrunnen. Wobei es sich wesentlich um die Geschichte der Familie Leitz im Wolfsbrunnen handeln wird, der seine Mutter entstammt. Sein Vater, der das Bändchen über den Wolfsbrunnen veröffentlicht hat, hat in diese Familie eingeheiratet. Dieser Band soll mit in die Diskussion einbezogen werden. Wer ihn hat, soll ihn am 6.6. ruhig mitbringen.
Auch beim Juni-Stammtisch sind Gäste herzlich willkommen.

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Termine im Mai 2019

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,
hier zur Erinnerung die Termine, die im Mai anstehen:

04.05. - 09.30 Uhr  Wolfsbrunnen-Treff
.                             Arbeiten im Gelände

08.05. - 20.00 Uhr  Neckar-Musikfestival: Zsuzsa Kollár (Budapest), Klavier,
.                             spielt Händel, Brahms und Münch

09.05. - 19.30 Uhr  Mitgliederversammlung Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.

16.05. - 19.00 Uhr  Wolfsbrunnen-Stammtisch: Folkwin Vogelsang spricht
.                             über die Kleindenkmäler am Wolfsbrunnen

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Bericht vom April-Stammtisch

Beim Wolfsbrunnen-Stammtisch am 25. April 2019 erzählte Herr Tröger vom ehemaligen Herrengarten. Dieser erstreckte sich von der heutigen Märzgasse bis zur Theaterstraße und von der Hauptstraße bis zur Plöck. Er war ummauert und gegen die Plöck hin durch die Arkaden des Turnier- und Schießhauses abgegrenzt, diente gleichermaßen der  Nutzung, der Belehrung und der Lust, war kunstvoll angelegt mit Arznei-, Nutz- und exotischen Pflanzen, Gewächshäusern und Pavillons.

Von der Pracht ist nichts geblieben, nur der kleine Garten hinter der Providenzkirche.

Der Herrengarten war ein Werk des Pfalzgrafen und späteren Kurfürsten Ottheinrich. Ottheinrich war der Enkel Georgs des Reichen von Bayern- Landshut. Nach dem bairisch-pfälzischen Erbfolgekrieg und dem Tod der Eltern fiel das Herzogtum Bayern-Landshut an Bayern-München. Für die beiden unmündigen Kinder Ottheinrich und Philipp wurde das Fürstentum Pfalz-Neuburg an der Donau geschaffen, die sogenannte Junge Pfalz. Ottheinrich sollte sich später als schlechter Haushalter erweisen, die Ausgaben überstiegen bald die  Einnahmen, besonders durch die Sammel- und Bauwut Ottheinrichs . 1544 kam es zum finanziellen Zusammenbruch. Die Landstände, die Vertreter des Adels, der Geistlichkeit und der Städte, lösten den Landesherren  aus und übernahmen die Schulden. Ottheinrich wurde für drei Jahre der Regierungsgsgeschäfte enthoben und mit einer kleinen Rente nach Heidelberg geschickt, wo sein Onkel und früherer Vormund Friedrich II. Kurfürst war.

Ottheinrich bezog ein bescheidenes Doppelhaus am Kornmarkt und ging sogleich daran, einen alten Garten in der Vorstadt zum vielgerühmten Herrengarten umzugestalten. Als er 1556 nach dem Tod des Onkels Kurfürst wurde, hat er dieses Werk mit Fleiß und Kunst fortgesetzt.

Im 17. und 18. Jahrhundert verlor man das Interesse an einem Garten in der Stadt . Er wurde beschnitten, anderweitig genutzt und überbaut.

An die kurze geschichtliche Erzählung von Herrn Tröger schloss sich wie immer eine lebhafte Diskussion an, diesmal auch im Blick auf Gegenwart und Zukunft des Providenzgartens.

Den nächsten Stammtisch am 16. Mai will Herr Vogelsang den Kleindenkmälern im Wolfsbrunnen widmen.

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Termine im April 2019

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,
hier zur Erinnerung die Termine, die im April anstehen:

10.04. - 19.00 Uhr  “Wie der Mensch die Kunst erfand – Wandbilder
.                             und Skulpturen aus der Eiszeit”
.                             Hans-Martin Gäng berichtet über das
.                             Weltkulturerbe Donautal

13.04. - 09.30 Uhr  Wolfsbrunnen-Treff
.                             Arbeiten im Gelände

25.04. - 19.00 Uhr  Wolfsbrunnen-Stammtisch:
.                             Herr Tröger stellt den “Herrengarten
.                             des Kurfürsten” vor

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Bericht vom März-Stammtisch

Der März-Stammtisch fand am 14.3.2019 am langen Tisch hinter der Theke im Restaurant Wolfsbrunnen statt. Der Platz war knapp, denn das Interesse war gross, die Diskussion munter. Herr Vogelsang berichtete erst einmal über all das, was er zur Geschichte des Wolfsbrunnens und des Heidenlochs zusammengetragen hat: Fotos von frühen Fundstücken, Kopien von Plänen und Dokumenten, säuberlich chronologisch geordnet. Fest steht, dass er dokumentieren  kann, dass das Wolfsbrunnen-Gelände zu den frühesten Entwicklungen in der Geschichte Heidelberg gehört. Vieles bleibt unklar und muss interpretiert werden.

Aber konkret ist da das denkmalpflegerisch registrierte Bauwerk, genannt Heidenloch oder Jettahöhle. Es liegt oberhalb der Wolfsbrunnensteige auf einem privaten Grundstück und ist seit langem nicht mehr zugänglich. Herr Gäng übernahm das Gespräch, und berichtete, wie er und Professor Voigtländer den Schlüssel zur Jettahöhle von Herrn Knörr anvertraut bekamen, der sie stets für den Beginn eines unterirdischen Gangs zum Schloss gehalten hat. Seitdem hat das Grundstück mehrmals den Besitzer gewechselt, das Heidenloch entbehrt jeder Pflege und ist in Gefahr. Der Vorschlag, bei den entsprechenden zuständigen Behörden der Stadt vorstellig zu werden und an das Heidenloch zu erinnern fand allgemeine Zustimmung.

Es wurde auch durch mehrere Anwesende die selbst erlebte Geschichte des Grundstücks  im 20. Jahrhundert nachvollzogen: mehrere bekannte Familien, Firmen und Persönlichkeiten von Rang und Namen wechselten sich im Besitz ab. Es war spannend, solche Einzelheiten von den anwesenden Zeitzeugen zu hören.

Der Stammtisch brachte wieder genau das, wofür er eingerichtet ist: lokale Kenntnis durch Schlierbacher Bürger für Schlierbacher Bürger. Unterhaltsam und persönlich. Man ging zufrieden und bereichert auseinander.

Der nächste Stammtisch findet am 25. April um 19 Uhr statt. Herr Tröger übernimmt die Einführung in den “Herrengarten des Kurfürsten”. Mitglieder des Freundeskreises und Gäste sind wie immer willkommen.

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Neckar-Musikfestival am 13.3.2019

Liebe Freunde des Neckar-Musikfestivals,
seien Sie herzlich willkommen zum Eröffnungskonzert der Saison 2018 des Neckar-Musikfestivals!

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Am Mittwoch, dem 13. März 2019 um 20 Uhr im Restaurant Wolfsbrunnen erklingt spanische und spanisch inspirierte Musik von Scarlatti, Albéniz, de Falla, Rimski-Korssakow und Ravel, vorgetragen von den beiden in Murcia wirkenden Künstlern Emilio Granados und Santiago Casanova am Klavier.

“Leser, ob Sie nun ein Lehrer oder ein einfacher Dilettant sind, erwarten Sie nicht, dass Sie tiefgehende Lehren über die vorgetragenen Kompositionen finden, sondern ein geniales künstlerisches Spiel, das Sie mit der Majestät des Cembalos vertraut macht … Seien Sie also eher menschlich als kritisch und steigern Sie so Ihr eigenes Vergnügen […] Lebe glücklich.”

Diese Worte von Scarlatti zeigen uns seine klare Absicht, die der Lehrer zum Zeitpunkt vor der Fertigstellung der Sammlung seiner mehr als 555 bisher bekannten Sonaten gegeben hat. Mit gewagten Modulationen, den entferntesten und schockierendsten Tönen und Intervallen, enthält Scarlattis Musik jedoch auch Beispiele für ausdrucksstarke Dissonanzen, mit chromatischen Wendungen, die romantische Komponisten wie Schumann oder Brahms vorwegnehmen.

In dem Programm, das uns an diesem Abend dargeboten wird, werden all diese Merkmale zu hören sein, sowohl beim Ausgangspunkt des neapolitanischen Lehrers als auch bei seinem Einfluss auf die Musik von Isaac Albéniz. Im zweiten Teil des Programms, hören wir Rimski- Korsakov  Ravel und de Falla, die alle- samt Musik im spanischen Stil, spanische Melodien und Klänge komponierten.

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