Archiv für die Kategorie 'Allgemein' Seite 2 von 41



Bericht vom Juli-Stammtisch

Im Wolfsbrunnen laufen die Vorbereitungen für das Musik- und Kulturfestival vom 14. bis zum 16. Juli auf vollen Touren. Deshalb fand der Wolfsbrunnenstammtisch am 12.7.2017 diesmal im ersten Obergeschoss statt. Wie schön, dass man auf so viele, und immer schöne, Räumlichkeiten ausweichen kann! Der extralange Tisch war voll besetzt - in Erwartung dessen, was Herr F. Vogelsang berichten würde. Und er öffnete seine Schatzkiste an Lokalwissen und gesammelten Wolfsbrunnen- Materialien und liess uns daran teilhaben.
Lebenslange Erfahrung und Schulung in den Bereichen Geschichte, Archäologie und Archivkunde ermöglichen Herrn Vogelsang in einmaliger Weise, seine persönlichen Erinnerungen an “ein Leben im und am Wolfsbrunnen” in Wert zu setzen. Er liess uns teilhaben an seinen Studien über die Besitzverhältnisse der Mühlen im Wolfsbrunnental von Anfang an und über ihre Nutzung bis zur Gegenwart. Er stellte Verbindungen zum Wolfsbrunnen her und blieb keine Antwort auf die vielen Fragen schuldig. Die Diskussion war lebendig und vielfältig und wird sicher auf die eine oder andere Art weitergeführt werden.

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Der nächste Wolfsbrunnenstammtisch soll nach einer längeren Sommerpause am Mittwoch, dem 20.9.2017, stattfinden. Thema: Das Felsenmeer. Es wird eine kurze Einführung in die besondere Natur des Geländes unmittelbar oberhalb des Wolfsbrunnens geben, und im Anschluss daran soll jeder über seine persönlichen Erfahrungen im dortigen Gelände erzählen.
Neugierige Gäste sind wie immer willkommen.

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Termine im Juli 2017

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,
hier zur Erinnerung die Termine im Juli 2017:

Samstag, 8. Juli 2017, 9.30 Uhr:

Wolfsbrunnen-Treff

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Mittwoch, 12. Juli 2017, 19.00 Uhr:

Wolfsbrunnen-Stammtisch
Geschichten vom Wolfsbrunnen (F. Vogelsang)

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Freitag, 14. Juli 2017 bis Sonntag, 16. Juli 2017:

Musik- und Kulturfestival am Wolfsbrunnen
Sehen Sie das Programm im “Korb”

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Samstag, 22. Juli 2017, 9.30 Uhr:

Wolfsbrunnen-Treff

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Die „Lange Tafel am Wolfsbrunnen“

Natur erleben am Wolfsbrunnen

Als Beiprogramm zur „Langen Tafel“ gab es am 24. Juni am Wolfsbrunnen ein Angebot an die Kinder. Die beiden städtischen Naturschutzwarte und Mitglieder des „Freundeskreises Wolfsbrunnen e.V.“, Prof. Dr. Volker Voigtländer und Hans-Martin Gäng, hatten Bausätze von Nistkästen für Gartenvögel bereitgestellt, die z. T. bereits vormontiert und mit Schutzfarbe gestrichen waren. So konnten die Jüngsten mit Hilfe des Vaters oder der Vogelexperten ihre Nistkästen zusammensetzen, bohren, schrauben und hämmern und mit Dachpappe versehen. Ältere Kinder bestanden darauf, ihren Nistkasten “von A bis Z“ zu bauen und ihr eigenes Werk sogar zu signieren. Alle durften ihren Nistkasten mit nach Hause nehmen! Da gab es Erfolgserlebnisse und Stolz auf die geleistete Arbeit zu sehen. „Denn ein solch wetterfester Nistkasten kann ja für Jahrzehnte die Wohnung für Vogelfamilien sein, und dann weiß ja niemand mehr, dass ich das gebaut habe“, sagte ein Kind. Bei der Montage konnte man auch einiges über die Vogelwelt in Schlierbach erfahren, und man weiß nun, dass die Öffnungen der Nistkästen in ihrem Durchmesser und in ihrer Ausführung für kleine Meisen und für größere Singvögel verschieden sind.

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Der stellvertretende Vorsitzende Rüdiger Becker hatte einige Biologen des städtischen Umweltamts eingeladen. Mit Keschern, Fanggläsern, Taschenlupen, aber auch mit wissenschaftlichen Stereolupen konnten die Kinder die Wasserbewohner am Wolfsbrunnen betrachten und kennenlernen. Da gab es Flohkrebse, Fliegenlarven, Wasserkäfer und Kaulquappen zu betrachten, und die Biologen zeigten in Büchern und auf Schautafeln Details und beantworteten sachkundig die Fragen. „So etwas habe ich noch nie gesehen!“ war der Kommentar eines Kindes. Die winzigen Bewohner des Teichs und des Bachs wurden selbstverständlich nach ihrer Untersuchung in ihr Element zurück gesetzt. Die erwachsenen Betreuer der beiden Aktionen meinten: „Hier am Wolfsbrunnen interessierten Kindern und Eltern die Natur zu zeigen und mit ihnen darüber zu sprechen, ist ein Vergnügen. Und danach an der Tafel mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen, ebenso!“

Unmittelbar an das Nachmittagsprogramm schloss sich die Lange Tafel an. Der Grundgedanke der Tafel - auch bekannt unter „Diner en blanc“ - kommt aus einer privaten Initiative in Paris. Menschen treffen sich, bringen ihr Essen, Geschirr, Tisch und Stuhl mit, um gemeinsam einen Abend in schöner Kulisse zu verbringen. Um zu plaudern, zu essen, gemeinsam zu lachen und das Leben zu genießen. Und sie sind in Weiß gekleidet, um der Veranstaltung eine besondere Atmosphäre zu geben.

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Im schönsten Kleinod von Heidelberg und unter blauem Himmel, mit dem Motto „Bringe deine Lieblingsspeise mit und teile sie mit anderen“, ist dies dem Freundeskreis gelungen. Es kamen viele, und jeder hatte seine Lieblingsspeise dabei, die zu einem großen Buffet für Jedermann aufgebaut wurde.

Den musikalischen Rahmen an diesem Abend bestritt die Gruppe “Kleinod” mit einem Potpourri aus Alpenliedern. Im Anschluss übernahm das Zepter die Popband „Striped Off“, eine junge Nachwuchsband der Heidelberger Musikschule. Zum Abschluss spielte die Heidelberger Coverband „Banana Beans“.

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Sehen Sie auch den Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung über die Lange Tafel in unserem Korb!

Wir freuen uns schon auf die nächste Lange Tafel…. dann vielleicht mit einem anderen Motto.

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Erinnerung: Musik- und Kulturfestival am Wolfsbrunnen 2017

Das Programm des Musik- und Kulturfestivals am Wolfsbrunnen vom 14. bis zum 16. Juli 2017 finden Sie in unserem “Korb”!

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Bericht vom Juni-Stammtisch

Der Stammtisch am 21.6.2017 fand diesmal bei wunderschönem Sommerwetter vor dem Wolfsbrunnen an einem langen Tisch statt, und rundherum war reges Treiben an diesem schönen Standort.
Die vier Wölfe des Brunnen plätscherten leise, und Herr Tröger teilte mit den Stammtischteilnehmern seine profunde Kenntnis deutscher Literatur. Oder sollten wir sagen deutschsprachiger Literatur, denn bekanntlich war Gottfried Keller in der Schweiz geboren. Es ging darum, wie, unter welchen Umständen, und wie lange Gottfried Keller in Heidelberg weilte, und wie sich das akademische, intellektuelle und politische Ambiente in der Mitte des 19. Jahrhunderts präsentierte. Es entstand ein lebendiges Bild  zum Leben der Zelebritäten, die zu dieser Zeit in der Stadt lebten - und sich verliebten, wie zum Beispiel Anselm Feuerbach und Gottfried Keller - und das in diesselbe weibliche Person auf der anderen Seite des Neckars. Geblieben ist bei aller Unsicherheit um den tatsächlichen Verlauf der (Liebes-)Geschichte das schöne Gedicht Gottfried Kellers, in dem er beschreibt, wie er über die Neckarbrücke zu seiner Angebeteten pilgerte.
Obwohl Herr Tröger keine bekannte und auch keine spekulative Einzelheit ausliess, blieb zum Schluss, wie schon zu Beginn angedeutet, die Frage offen, ob Gottfried Keller nun am Wolfsbrunnen war oder nicht. Vielleicht schon, sehr wahrscheinlich doch - aber selbst Herr Vogelsang konnte mit all seiner Kenntnis den Beweis nicht erbringen. Entsprechend lebhaft war die Diskussion.
Der nächste Stammtisch ist am 12. Juli 2017 geplant. Folkwin Vogelsang wird auf besonderen Wunsch aus seiner langjährigen - lebenslangen! - Erfahrung mit dem Wolfsbrunnengelände und der Wolfsbrunnengeschichte erzählen. Alle sind gepannt und hoffen auf einen weiteren  wunderschönen Sommerabend.

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Termine im Juni 2017

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,
hier zur Erinnerung die Termine im Juni 2017:

Mittwoch   21. Juni 2017, 19:00 Uhr:

Wolfsbrunnen-Stammtisch
„War Gottfried Keller am Wolfsbrunnen?“

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Samstag    24. Juni 2017

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Sehen Sie hierzu auch den Programmflyer im “Korb”

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Die Linde

„Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot“….

wer kennt nicht das traurige Lied von Alexandra? Wir hätten nie gedacht dass uns dieses Schicksal auch am Wolfsbrunnen ereilt. Es ist uns sehr schwer gefallen, wir mussten jedoch das Gutachten für unsere rechte Linde im Biergarten akzeptieren. Über 100 Jahre ist sie alt geworden, jedoch kann sie sich nicht mehr wehren,  gegen den Befall durch den Brand-Krustenpilz. Dieser Pilz ist sehr aggressiv und tritt besonders häufig an Linden und Buchen auf. Ihr Stamm hat einen Durchmesser von 85 cm, er ist jedoch innen bereits 70 cm hohl, und ihr Hauptwurzelwerk ist ebenfalls bereits im fortgeschrittenen Stadium zerstört. Sie ist sechzehn Meter hoch, auch ein massiver Rückschnitt würde ihre Standfestigkeit nicht mehr erhöhen, sodass wir mit der Stadt vereinbart haben, sie zu fällen. Es ist ein öffentliches Gelände, und zur Sicherheit aller Besucher ist dies eine zwingende Lösung, wenn auch die für uns traurigste. Die Fällung wird Anfang Junki stattfinden.

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Aber im Gegensatz zum Lied „bald wächst ein Haus aus Glas und Steinen dort, wo man ihn hat abgeschlagen, bald werden graue Mauern ragen“… haben wir es besser. Wir werden im Herbst eine Ersatzpflanzung vornehmen - entweder wieder eine Sommerlinde oder vielleicht eine Kastanie, das müssen wir noch mit dem Umweltamt besprechen.

Solche Bäume sind sehr teuer, vor allem wenn sie bereits einen größeren Umfang haben. Wir würden uns freuen wenn Sie uns hier mit einer Spende unterstützen würden, damit wir bald alle wieder im Schatten sitzen können.

Spenden bitte an den Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V., Kennwort: Linde, IBAN DE43 6725 0020 0009 0791 14.

„Alles Neue macht der Mai“ am 9.5.2017

Von der Maibowle zum Maibock

…. Wir wollten etwas Neues ausprobieren im Mai… waren die einleitenden Worte von Andreas Hauschild…und um 22.00 Uhr hatte man den Eindruck, dass dies dem Freundeskreis gelungen war. Der Monat Mai ist allein in seiner Vielzahl von Sitten, Mythen und Veranstaltungen eigentlich einer unserer abwechslungsreichsten Monate, und daraus entwickelte sich das Thema für diesen Abend.

Heidi Schweinfurth eröffnete den Abend mit Wilhelm Busch, der auch den Rahmen bildete für ihren Vortrag über die Besonderheiten des Mais. Eine gute Stunde lang trug sie in Versform vor, was sie so über den Mai gefunden hatte, und was ihr dazu eingefallen war. Von der Maibowle, dem zweifachen Maibock, auch dem Nullbock, den Maiglöckchen, bis zum ersten Mai, und wie es dazu kam. Der politische Bezug durfte natürlich auch nicht fehlen, bis hin zur Einordnung von Theresa May.

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Muttertag und Eisheilige wurden nicht vergessen, und auch nicht die Tradition des Maibaums. Die Maikäfer, um nicht zu sagen die Sumsemanns, krabbelten zum Schluss über eine der vielen Illustrationen, die H.S. gefunden hatte. Immer wieder wurden dazwischen Gedichte zum Mai von Goethe und Busch bis Brecht und Gernhardt vorgelesen, und einige Mal waren die Zuhörer aufgefordert, unter Begleitung des bereitstehenden Keyboards aus der Band Peter Tonik, Mailieder und Frühlingslieder zu singen. Und das taten sie mit großer Begeisterung. Unter großem Applaus dankten die Besucher Frau Schweinfurth für den gelungen Vortrag.

Nach einer kurzen Pause übernahm die Band Peter Tonik das Zepter und begeisterte das Publikum mit einem breiten Repertoire an Liedern. Und wer geglaubt hätte, die alte Gaststube sei zu klein für eine fünf Mann/Frau Band, der hatte sich getäuscht. Die Mitglieder der Band sind Schlierbacher und Ziegelhäuser Bürger, und obwohl das einer ihrer ersten größeren Auftritte außerhalb ihrer vier Wände war, spielten sie wie alte Hasen. Wir als Freundeskreis freuen uns über diesen Abend mit vielen unterschiedlichen Besuchern, viel Musik und Kultur und Wissen zum Monat Mai.

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Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung

Nachlese - Veranstaltung am 25. April 2017

Autorenlesung mit Marlene Bach
„Endstation Heidelberg“

Dass der Wolfsbrunnen ein literarischer Ort ist und viele Dichter sich hier die Klinke in die Hand gegeben haben, ist aus den vielen Aufzeichnungen zum Wolfsbrunnen erkennbar. Aber gerade der UNESCO-Kulturauftrag an Heidelberg, „City of Literature“, hat uns bewegt, am Wolfsbrunnen die Literatur als festen Bestandteil in unser neues Kulturprogramm aufzunehmen, wobei wir hier vorwiegend auf Autoren aus Heidelberg zurückgreifen möchten.

So hat es uns gefreut, dass wir Marlene Bach gewinnen konnten, aus ihrem neuen Krimi „Endstation Heidelberg“, vorzulesen. Die einleitende Worte in ihrem Roman lauten „Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen..“, und sie hat uns an diesem Abend verraten, dass der ursprüngliche Titel einen Bezug zum Wolf hatte. Er musste jedoch aufgrund der Empfehlung des Verlages einem griffigeren Titel weichen. Aber auch der Wolfsbrunnen spielt in dem Roman eine entscheidende Rolle…..

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Marlene Bach lebt seit 1997 in Heidelberg und hat bereits 6 Romane veröffentlicht. Sie erhielt im Jahr 2011 den Walter-Kempowski-Literaturpreis.

Die nächsten Buchlesungen sind am 15. und 16. Juli mit Sabine Arndt und ihrem Buch „Heidelberg einfach Spitze“ sowie am 10. Oktober mit Wolfgang Vater und seinem Buch „Luther und der stumme Himmel“ geplant.

WolfsbrunnenWerkstatt am 29.4.2017

Es ist inzwischen gute Tradition, dass zweimal im Jahr das Landschaftsamt (LA) der Stadt Heidelberg mit Männern (manchmal auch Frauen), mit schwerem Gerät, Freischneidern, Mähern und und und zum Wolfsbrunnen kommt, um uns bei der Pflege der Anlage zu helfen. Nach der letzten WoBruWerkstatt im Oktober 2016 war klar, dass im Frühjahr keine größeren Arbeiten an Bäumen und Gehölz anstanden, so dass wir uns ungewöhnlich spät erst am 29.4.2017 trafen. 10 Mitarbeiter des LA, dazu 9 Jungens des Heilpädagogischen Instituts und dann noch 8 Freund*innen des Freundeskreises machten sich an die Arbeit. Die Schwerpunkte waren schon im Vorfeld festgelegt worden: dem ersten Aufwuchs, leider auch des Knöterichs, des Grases auf den Wiesen, der Brombeeren Herr zu werden. Vor allem aber wurde im Quellengarten geschafft: die gesamte West- und Teile der Süd-Mauer wurde von Efeu befreit. Schon einen Monat zuvor war  die Süd-Mauer aufwändig repariert worden, so dass sich der Quellengarten jetzt zwar nicht mehr so wild-romantisch, dafür aber verkehrssicher präsentiert. Die Wildschweine sind auch in 2017 bereits im Areal des Wolfsbrunnen unterwegs gewesen, zum Glück nur in der Zufahrt zum Eiskeller, aber auf keiner der Wiesen und auch nicht im Quellengarten. Da hat unsere Gitterkonstruktion aus dem Herbst 16, die die Wildschweine aussperren sollte, gehalten. Sie hatten ja im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 den Boden des Quellengartens im vorderen Anteil einmal umgepflügt.

Unserem Wunsch an das LA, diese Schäden vielleicht auch mit schwerem Gerät anzugehen, konnte nicht entsprochen werden. So ebneten wir per Hand, Harke und Spitzhacke, dann auch mit einer kleineren Handfräse im Rahmen des WolfsbrunnenTreffs, der bereits kurze Zeit später am 13.5. stattfand, mit Hilfe der Unterstützung der Jugendlichen aus dem Heilpädagogischen Institut die Hügel etwas ein, befreiten dann auch den Quellengarten von Brombeeren und schnitten Giersch und Knöterich zurück. Wir werden deshalb zu unserem Sommer-Musikfest vom 14. bis 16.7. den Quellengarten als Veranstaltungsort, zum Beispiel bei der Diskussionsrunde „Philosophieren im Quellengarten – Das Kreative im Menschen“ wieder nutzen können.
Was schafften wir noch: der große Komposthaufen am Ende des Tals wurde vom LA gänzlich abtransportiert; wir hoffen, dass er nie wieder so groß werden muss. Einziger Wermutstropfen – die Brücke an der Hundewiese steht schon lange auf der To-do-Liste des LA, die Reparatur wurde jedoch bis heute nicht geschafft, so dass man hinging und sie mit einem Gitter versperrte. Wir hoffen, dass sie bald wieder geöffnet werden kann.
Der Knöterich wurde sehr effektiv bekämpft, und am 13.5. wurde dem Neuaufwuchs noch einmal an die Köpfe gegangen, so dass das Tal aktuell fast Knöterich frei ist. Man merkte ganz deutlich, dass der konsequente Rückschnitt und das Abstechen der Triebe und Wurzeln in den letzten Jahre Erfolg zeigt. Wenn man den Knöterich im WoBru mit dem unten an der Schlierbacherlandstraße vergleicht, sieht´s bei uns deutlich besser aus! Es darf aber auch erwähnt werden, dass die Leichtgewichte aus der Truppe des Heilpädagogischen Instituts eine ganz neue Qualität in die Knöterich-Bekämpfung brachten: während wir Schwergewichtler aus dem Freundeskreis am steilen Hang immer sehr ins Rutschen (und Fluchen) kamen, tänzelten sie die Hänge hinauf und hinab und zogen mal hier, mal dort den Knöterich heraus, bzw. sensten ihn mit dem Freischneider ab – das war richtig gut!

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Es war eine große Runde, die vom Restaurant zum Schluss mit der obligatorischen, sehr leckeren Suppe bewirtet wurde – Dank an Artus Zeller und seine Crew! Der Familie in der Leitzschen Mühle sei zudem ein Dank für die Lieferung immer neuer Kuchen, einer besser als der andere!