Archiv für November 2008

Das Tal, das Haus und die Mühlen

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VORTRAG
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Ein Geschichts-Spaziergang
durch das Tal, das Haus und die Mühlen
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Folkwin Vogelsang
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19. Dezember 2008, 19.30 Uhr
Schlierbach Grundschule
Schlierbacher Straße 23, Heidelberg

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Wer waren die ersten Menschen am Wolfsbrunnen ? Wie konnte man diesen Ort erreichen? Was haben uns die Jahrhunderte im Tal hinterlassen? Wo finden wir die Spuren vergangener Zeiten? Sind die Geschichten über den Wolfsbrunnen Märchen, Träume, Sagen oder Wahrheiten?

Historische Pläne, Zeichnungen, Photos und Urkunden mögen eine kleine Hilfe sein, das Wolfsbrunnental in seiner alten, immer noch wirksamen Schönheit zu begreifen.

Zu diesem letzten Vortragsabend im Jahre 2008 möchten wir Sie herzlich einladen. Er wird uns mit einer Vielzahl von Eindrücken in das Neue Jahr entlassen.

Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.
Der Verein mit dem besonderen Engagement

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Bürgerplakette für Kathrin Rating

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BRAVO KATHRIN………WIR ALLE GRATULIEREN DIR VON GANZEM HERZEN!
….und werden von der Verleihung der Bürgerplakette im Rathaus berichten.

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Der Freundeskreis gratuliert!

Die 1. Vorsitzende des „Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.“ erhält die Bürgermedaille der Stadt Heidelberg. Dies gab der 2. Vorsitzende Hans-Martin Gäng beim November-Vortragsabend den Mitgliedern und Besuchern bekannt und überreichte einen Blumengruß: „Kathrin Rating hat diesen Verein federführend gegründet. Sie leitet unsere Bürgerinitiative für den Wolfsbrunnen mit großem Engagement und Sachverstand, es macht Freude hier mit zu arbeiten!“

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Der Wolfsbrunnen - ein kultureller Ort

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In der Aula der Grundschule Schlierbach sprach der Leiter des Kulturamts Hans-Martin Mumm vor einem interessierten und ortskundigem Publikum. Nach seiner Meinung gehört zu einem geschichtlich bedeutsamen kulturellen Ort eine besondere Geschichte, gewissermaßen eine `Ideologie`, das kann eine Legende, Sage, eine besondere Funktion oder ein besonderes Vorkommnis sein. Meist handelt es sich um einen Bau oder einen besonderen Platz, die Nutzung geht über eine lange Zeit, die Namen berühmter Besucher oder Nutzer verknüpfen sich mit diesem Ort. Hans-Martin Mumm zeigte dies zunächst an Beispielen von Gebäuden der Altstadt überzeugend auf.

„Der Wolfsbrunnen mit seinem Gasthaus ist in diesem Sinn geradezu ein Kernpunkt der kulturellen Geschichte Heidelbergs, seine Spitzenstellung bei Mehrfachnennungen in Reiseberichten, Tagebüchern, Fremdenführern der vergangenen Jahrhunderte zeigen das deutlich“, so Hans-Martin Mumm. Er belegte dies mit Zitaten berühmter Besucher.

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„Ein solcher Ort lebt und funktioniert nur mit seiner Nutzung“ schloss der Referent und lobte das Engagement des Freundeskreises. In der folgenden Aussprache wurde manches ergänzt und vertieft - „Goethe war doch am Wolfsbrunnen!“ - im Mittelpunkt stand jedoch die Sorge um die überfällige Neuverpachtung.
der-wolfsbrunnen-ohne-wolf-2008-11-15.pdf
wolfsbrunnen-wieder-zu-haben-2008-11-19.pdf

Heidelberger Kulturgut

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VORTRAG

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DER WOLFSBRUNNEN
seine Bedeutung im Kulturleben
der Stadt Heidelberg

Hans-Martin Mumm
Leiter des Kulturamtes der Stadt Heidelberg

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21. November 2008, 19.30 Uhr
Schlierbach Grundschule
Schlierbacher Straße 130, Heidelberg

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Eine der Traditionen der Wolfsbrunnen-Anlage ist gelebte Kultur in ganz unterschiedlichen Facetten: Musik, Tanz, Lyrik, Schauspiel. Mal mehr, mal weniger prägten kulturelle Ereignisse die Geschichte dieses Ortes und den genius loci. Seine Anziehungkraft für das kulturelle Schaffen und Leben in Heidelberg bleibt wohl auch in der Zukunft ein Geheimnis - auch wenn Hans-Martin Mumm mit seinem Vortrag unser Wissen darüber erweitern wird.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf anregende Gespräche im Anschluss.

Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.

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Frühlingsgezwitscher

36 Nistkästen für Schlierbach! Das wird ein Gezwitscher geben im nächsten Frühling – natürlich auch am Wolfsbrunnen!

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Schon zum zweiten Mal führte der Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V. gemeinsam mit der Grundschule Schlierbach ein Projekt durch: Im Sommer 2007 war es eine heimatkundliche “Wolfsbrunnen-Projektwoche” der Grundschule, die vom unserem Freundeskreis mit betreut wurde - so hielt Hans-Martin Gäng (Rektor in Rente) zum Beispiel eine naturkundliche Unterrichtsstunde im „Eiskeller“ des Wolfsbrunnens zum Thema “Wolf”.

Anfang November 2008 stand nun ein neues Projekt auf dem Schulprogramm: “Wir tun etwas für die Vogelwelt in Schlierbach!” An drei Projekttagen setzten sich die Viertklässler mit diesem Thema auseinander. Mit Prof. Dr. Volker Voigtländer und dem Naturschutzwart Hans-Martin Gäng standen zwei Experten vom Wolfsbrunnen-Freundeskreis den wissbegierigen Schülern Rede und Antwort.

Durch Vermittlung unseres Vorstandsmitglieds Rüdiger Becker konnte das Projekt in der Marienhütte durchgeführt werden. Unter Anleitung von Alfred Brechter vom Umweltamt der Stadtverwaltung und in Gemeinschaftsarbeit mit Lehrerinnen und einigen Eltern entstanden an drei Vormittagen durch Kinderhand 36 Nistkästen, die zukünftig unseren Stadtteil bereichern werden.

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Die Kosten wurden durch einen kleinen Eigenbetrag der neuen Nistkastenbesitzer und vor allem durch den Freundeskreis der Grundschule Schlierbach übernommen. Herzlichen Dank!

Einige der sorgfältig und schön gestalteten Kästen werden auch das Wolfsbrunnental sowie das umgebende Gelände schmücken und dort den Vogelnachwuchs fördern. In den nächsten Tagen werden die Nistkästen von einigen Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit den Initiatoren am Wolfsbrunnen montiert und selbstverständlich auch nachfolgend betreut.

“Wir wollen den Kindern mit dieser Aktion die Augen für die Schönheit der heimischen Natur öffnen. Denn nur was man kennt, ist man auch bereit zu pflegen und zu schützen”, so äußerten sich Hans-Martin Gäng und Volker Voigtländer zu ihrer Projektidee.

“Heute haben wir was Gutes gemacht, gell?” kommentierte ein Viertklässler stolz sein gelungenes Werkstück. - Wie recht er hat!

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HINWEIS: Auch die RNZ berichtete in ihrer Beilage “Blick in die Stadtteile” über dieses Projekt:

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Die Presse-Artikel sammeln wir im “Korb”.

Novemberbrief 08

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Liebe Freunde der Wolfsbrunnenanlage,
sehr geehrte Damen und Herren,

und wieder einmal möchten wir uns bei Ihnen allen für Ihren Einsatz bei der WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 6 bedanken (die Helferliste finden Sie am Ende des Briefes).

Und wieder einmal sind wir alle rundum zufrieden mit dem, was in diesen beiden Tagen geleistet wurde – immer bei bester Laune und bei wunderbarem Herbstwetter.

Nach wie vor fragt man sich, wie kann das überhaupt funktionieren? Dass Menschen, alte und junge, freiwillig eine nicht immer leichte Arbeit übernehmen, damit ein wunderbarer Ort erhalten bleibt und nicht überwuchert?

Wir werden diese Frage auch diesmal, wie bei den Werkstätten zuvor, nicht beantworten können. Aber wir werden uns spätestens zur WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 7 im Februar des kommenden Jahres als „Wiederholungstäter“ die Frage erneut stellen.

Zum Konzept der Arbeit des Freundeskreises Wolfsbrunnen gehört die Allianz von Hand- und Kopfarbeit. Und so möchten wir Sie mit diesem Dankesschreiben zugleich zu den beiden nächsten Vorträgen herzlich einladen:

  • Am 21. November hält Hans-Martin Mumm, Leiter des Kulturamtes der Stadt Heidelberg und Vorsitzender des Heidelberger Geschichtsvereines, einen Vortrag zum Thema: „Der Wolfsbrunnen: seine Bedeutung im Kulturleben der Stadt Heidelberg“
    Zeit: 19.30h. Ort: Schlierbach Grundschule, Schlierbacher Landstraße 23
  • Am 19. Dezember wird Folkwin Vogelsang uns mitnehmen auf einen „Geschichts-Spaziergang durch das Tal, das Haus und die Mühlen“
    Zeit: 19.30h. Ort: Schlierbach Grundschule, Schlierbacher Landstraße 23

Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit und freuen uns auf ein Wiedersehen bei den Vorträgen oder am Wolfsbrunnen bei den WolfsbrunnenTreffs.

Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.
Der Verein mit dem besonderen Engagement

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HELFERLISTE der WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 6, 17. und 18. Oktober 2008
Leander Becker
Folkwin Vogelsang
Elisabeth Hornburg
Dorothee Henkel
Pascal Kraus
Peter Kraft
Thorsten Nachsel
Andreas Bruckner
Gabriele Hofmeister
Franjo Huljak
Daniel Amontov
Jesse Walker
Flo Braun
Christopher Kocher
Dietz Rating
Gerhard Kaiser
Rüdiger Becker
Wolfgang Morr
Franz Schupp
Geza Zsok
Henriette Vogelsang
Johanna Becker
Axel Trifto
Faruk Ayarig
Mario Prignitz
Gerhard Hornung
Rainer Gurlitt
Sabine Merbreier
Gerda Baierle
Petra Vogelsang
Margit Schupp
Reinhard Baierle
Heidi Friedl
Thomas Bölling
Gisela Penzel
Rotraud Koenemann
Heidrun Schweinfurth
Hans-Martin Gäng
Gabi de Paoli
Kathrin Rating
und allen anderen Helfern, die wir vergessen haben,
EIN HERZLICHES DANKESCHÖN!

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Schlangenbank-Lyrik

…um sich die lange Zeit bis zum nächsten WolfsbrunnenAbend zu vertreiben!

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ALLERSEELEN

Flach die Sonnenbahn jetzt
breit lagern Schatten
auch tagsüber bleibt
das Wiesengrün feucht

Da und dort in nacktem Gebüsch
feiern rote Spätjahresbeeren
ein leuchtendes Fest denn sterblich
ist auch das Sterben

(Kurt Marti)

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IM GEDÄCHTNIS DER BÄUME LESEN

Ich gehe jeden Herbst in die Wälder
um mein Gesicht im Regen zu waschen
Da sind gelbe Blätter
da sind rote Blätter
da sind Blätter, die lodern wie Feuer

Ich frage mich, über Edelsteinsplitter gehend
ob das Blätter sind oder Gedanken
ob auch der Wald traurig werden
ob auch er weinen kann
ob er Erinnerung fühlt
ob er leidet
ob er Schmerzen empfindet
ob die Bäume sich ihrer Vergangenheit erinnern

(Suab al-Sabah)

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