Archiv für Juni 2009

Vertagt!

Eigentlich sollte heute der “Fall Wolfsbrunnen” im Kulturausschuss der Stadt Heidelberg behandelt werden. Doch der Termin wurde vertagt! Wir enthalten uns eines Kommentars und verweisen auf die heutige Ausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung. Die Artikel werden im “Korb” archiviert.

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Hofzeremoniell in Rot-Weiß

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Der Blumenschmuck in den Landesfarben Österreichs verriet den hohen Besuch: Selbstverständlich war Kaiserin Elisabeth „Sisi“ von Österreich mit ihrer Tochter Erzherzogin Valerie, damals noch Teenager, mehrfach am Wolfsbrunnen!

Elisabeth hat 1883, 1884 und 1885 mit ihrem Sonderzug Heidelberg besucht und hat mit ihrem bis zu 45-köpfigen Gefolge im Schlosshotel am Wolfsbrunnenweg, später am Molkenkurweg gewohnt. Sie nahm Fechtunterricht in der Haspelgasse beim akademischen Fechtlehrer Friedrich Schulze und unternahm mit solch großen Schritten ausgedehnte Wanderungen, u.a. nach Neckarsteinach oder in das Gorxheimer Tal über Wilhelmsfeld, dass der von der städtischen Obrigkeit zu ihrem Schutz abkommandierte Polizist mit Tschako und Schleppsäbel kaum Schritt halten konnte

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Der Heidelberger Gästeführer Dr. Dietrich Bahls gab beim Junivortragsabend einen interessanten Einblick in die mehrwöchigen Frühjahrsbesuche Elisabeths in Heidelberg. Mit großer Kenntnis der genealogischen Verbindungen der Wiener Habsburger mit den bayrischen Herzögen und Königen und des geographischen und historischen Umfelds schilderte er das Leben Elisabeths, die als 16jährige sportliche und burschikose bayrische Prinzessin ihren Cousin heiratete und sich zeitlebens nicht gegen das erstarrte Hofzeremoniell behaupten konnte.

Ihr Liebreiz, ihre Anmut und Schönheit verzauberten zunächst die Untertanen der k. und k. Donaumonarchie; ihre Weigerung sich den höfischen-diplomatischen Pflichten unterzuordnen, führte sie in vielen Reisen letztlich in Einsamkeit und Depression.

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Im Jettasaal des noch immer verwaisten Gasthauses blieben die Gäste nach einigen Fragen, die Dr. Bahls umfassend beantworten konnte und durch ausgewählte Literaturhinweise ergänzte, noch weitere gesellige Stunden in vertrautem Gespräch.

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Kein Wunder, denn der Freundeskreis hatte den widrigen Umständen zum Trotz eine stilvolle Atmosphäre geschaffen und mit Blumendekoration, Wein und Häppchen für Leib und Seele gesorgt.

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Der Knöterich - eine (un)endliche Geschichte?

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Jedem fällt es auf, der im Feierabendverkehr die B 37 langsam aus der Stadt in Richtung Schlierbach befährt: Der Knöterich entlang der Bahnlinie und Bundesstraße wurde in diesem Jahr von der Bahn- und Straßenverwaltung schon zum dritten Mal aufwändig gemäht und beseitigt. Auf der Gegenseite am Neckarufer steht er in dichten Beständen zum Teil schon 4 m hoch.

Es handelt sich um eine neue Pflanze in Mitteleuropa, ein Hybrid aus Fallopia japonica und Fallopia sachalinensis, 1983 erstmals von Chrtek und Chrtová beschrieben, inzwischen nennt man diesen unwillkommenen Einwanderer Fallopia x bohemica.

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Unangenehm ist, dass aus dem unterirdischen Rhyzom dichte Bestände aus krautigen Stängeln wachsen, die über ein außergewöhnliches Wachstumspotential verfügen: Aus kleinsten Fragmenten des Rhyzoms, des Sprosses, selbst der Blätter, entstehen neue Kolonien. Wie leicht werden solche Pflanzenreste durch das Bachwasser verdriftet, vom Fahrtwind der Bahn und der Autos entlang der B 37 verbreitet!

Am Schlierbachhang, entlang der Wolfsbrunnensteige, der Unteren Rombach können wir beobachten, wie der böhmische Knöterich sich von Jahr zu Jahr weiter in intakte Bestände anderer Pflanzen ausbreitet. Am Wolfsbrunnen stellen wir besorgt fest, dass wichtige Wirtspflanzen für Insekten bereits verdrängt wurden. Damit sind auch bestimmte Insektenfresser, wie z.B. Libellen, dort schon seltener geworden.

Als der Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V. im Frühjahr 2006 mit seinen Pflegearbeiten im Wolfsbrunnengelände begann, war der Knöterichbestand bereits so verbreitet und so hoch gewachsen, dass man vom Weg um den Teich und vom Brunnen des Gasthauses nicht mehr in das Tal schauen konnte! Eine Veränderung des Landschaftsbilds, die an diesem Ort unerträglich ist! Entsprechend haben wir 2006 in ersten Arbeitseinsätzen die schöne Buntsandsteinmauer an der Gasthausterrasse gerettet, in die bereits zahlreiche Knöterichkeimlinge eingedrungen waren und Steine ausgelöst hatten. Seitdem versuchen wir unermüdlich, zumindest die Böschung um den Wolfsbrunnenteich vom Knöterich zu befreien.

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(Foto oben: Böschung teilweise gerodet. Foto unten: vorher - nachher)
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Es ist eine leichte Arbeit, bei der man aber regelmäßig und kontinuierlich Geduld und Hartnäckigkeit zeigen muss: Kaum haben wir den Knöterich entfernt, wächst er wieder nach! Acht mal jährlich mähen und das Mähgut entfernen, empfehlen die Fachleute, erst nach mehrjähriger Nacharbeit stellt sich der Erfolg ein. Nicht vorzustellen, wie es inzwischen um den Wolfsbrunnenteich aussehen würde, hätten wir nicht bereits vor drei Jahren damit begonnen! „Es ist besser ein kleines Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern!“ haben wir in der Juni-Ausgabe 2006 von „SCHLIERBACH aktuell“ zu diesem Thema geschrieben. Wie schön, dass unsere Kerze weiter brennt, nicht wahr?

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Lernort Wolfsbrunnen

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Kennen Sie einen interessanteren Lernort für die Schlierbacher Kinder als das Wolfsbrunnental? So vieles gibt es da zu entdecken und grundlegende Erfahrungen mit den Elementen und den Wundern der Natur können unsere Kinder dort machen.

Der Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V., zu dessen Zielen es gehört, auch zukünftigen Generationen dieses Kleinod an das Herz zu legen, arbeitet deshalb mit der Schlierbacher Grundschule seit der Vereinsgründung eng zusammen.

„Man schätzt und liebt nur, was man kennt!“, meint der stellvertretende Vorsitzende und Rektor i.R. Hans-Martin Gäng und beteiligte sich mit Vergnügen am Projekt „Wasser“ für die Zweitklässler, das Frau Seehase-Gilles aufwendig vorbereitet hatte.

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An vier Stationen lernten die Schlierbacher Kinder die physikalischen und biologischen Funktionen des Lebenselements kennen. Da wurde mit allen Sinnen geprüft: Hört sich das fließende Wasser überall gleich an? Wie können wir das Tropfen, Fließen und Rauschen benennen? Riecht Wasser? Welche Farbe hat das Wasser? Unterscheidet sich das Wasser des Wolfsbrunnens vom Wasser aus der Leitung oder der Flasche? Gibt es Unterschiede im Geschmack? Wie kalt ist das Wasser am fließenden Bach, wie warm ist es am Teichufer? Welche Kraft hat das Wasser? Wie schnell trägt es mein Schiffchen vom Start zum Ziel?

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Der ehrenamtliche Naturschutzwart Hans-Martin Gäng hatte mit Rektorin Seehase-Gilles am Teich ein kleines Labor eingerichtet und mit Argusaugen wurden die Lebewesen im Teich untersucht. Zunächst mit dem Auge, dann durch eine Leselupe, in einer Becherlupe, schließlich mit der stark vergrößernden Stereolupe, die sogar die „kullernden“ Blutkörperchen im Schwanz der Kaulquappen zeigten. „Immer schwimmen sie aus dem Blickfeld!“, seufzte manche Nachwuchsforscherin, „gerade dann, wenn ich sie betrachten will!“ Mit einem Spektiv konnte man das ferne Metallkreuz der Bergkirche betrachten: „Wenn dort jetzt eine Ameise laufen würde, könnte ich diese von hier sehen!“, staunte ein Schüler über die 60-fache Vergrößerung.

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Mit Bestimmungshilfen und Nachschlagebüchern wurden die Namen der sorgsam erbeuteten Lebewesen notiert und die Kinder erfuhren Neuigkeiten. Bald zeigten sie den nachfolgenden Kindern Staunenswertes: “Das sind keine Fetzenbeine, sondern Außenkiemen!“ Die Kaulquappen der Froschlurche gab es in allen Stadien zu bewundern, kleine, große, mit Schwanz, mit Hinterbeinen, mit Armen und Beinen, mit Restschwanz, ja sogar winzige ausgebildete Grasfrösche wurden entdeckt! Dass Wasserskorpione und Insektenlarven sich im Becherglas schnurstracks über die Kaulquappen hermachten, diese sich meist den Angriffen flink entzogen, beeindruckte die Kinder.

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Dass im Wasser herum tobende Hunde die glasklare Hülle des Laichs, die wie ein Vergrößerungsglas die Sonnenwärme auf das Ei lenkt, diese mit dem aufgewirbelten Schlamm trübt und damit den Nachwuchs im frühen Stadium tötet, wurde bestätigt: In diesen Tümpeln gab es keine Kaulquappen. Ruderwanze, Viereck, Strudelwurm, Wasserläufer, Libellenlarven, Schlammschnecke, alle wurden erkannt und betrachtet.

Dass alle Kleinlebewesen wieder zurück in ihr Lebenselement gesetzt wurden und die Kinder ermahnt wurden, diesen besonders wertvollen Lebensraum zu schützen, versteht sich. „Hier hat es mir sehr gut gefallen!“, lobte eine Schülerin Hans-Martin Gäng, „können Sie mit Ihrem Mikroskop und Fernrohr nicht jeden Mittag hier stehen?“

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Sommerfest am Wolfsbrunnen

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SommerAbendTraum
18. Juli 2009
von 18.00 Uhr bis Traumende
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Wolfsbrunnen-Anlage
Heidelberg
Wolfsbrunnensteige 15
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Liebe Freunde der Wolfsbrunnen-Anlage,
ein SommerAbendTraum wird wieder Wirklichkeit!

Wie in den beiden letzten Jahren laden wir Sie herzlich ein, für ein paar Stunden diesen wunderbar geheimnisvollen Ort und die vielen kleinen Köstlichkeiten und Überraschungen für Aug + Ohr, für Kopf + Magen + Seele zu genießen.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen einige Darbietungen, die sich der Tradition des Ortes verpflichtet fühlen, nach dem Motto “Tradition hat Zukunft”:

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Gedicht-Rezitationen von Opitz bis Friedl
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Alisch & Paul: Literarisch-musikalische Streifzüge
von der hohen Kunst bis in die frivolen Niederungen
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Ein Augenschmaus mit Bewegung, Musik + Farbe
bietet die Truppe von M. Reineck/TV Schlierbach
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Fee Jetta - in Begleitung ihres Wolfes -
wird Ihnen Ihre hoffnungsvolle Zukunft zuflüstern
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“Il Gruppo Fontana di Lupo” mit
extraordinairen canzoni moritati
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Machen Sie mit bei der Reise in das Abendnebel-Land
der Elfen, Kobolde + Naturgeister,
die Reisekleidung liegt in einem Korb bereit
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…und natürlich:
Kulinarische Köstlichkeiten
en gros & en detail!

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Es wird schön.
Kommen Sie?
Wir auch!

Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.

Im “Korb” liegt eine Einladung für Sie!

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Und weiter im Programm…

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…geht’s im nächsten Halbjahr 2009!

Von der verwaisten Gaststätte lassen wir uns nicht entmutigen und haben für Sie und uns ein spannendes Wolfsbrunnenprogramm von Juli bis Dezember 2009 zusammengestellt:

Auftakt im Juli ist unser drittes und damit für uns schon traditionelles Sommerfest am Wolfsbrunnen! Als inszenierter SommerAbendTraum lassen wir uns und unsere Gäste von diesem Ort verzaubern und hoffen dabei auf die Erfüllung unserer gemeinsamen und persönlichen Träume… Das Festprogramm finden Sie in der demnächst folgenden Einladung und als pdf-Datei im “Korb”.

Der Tag des offenen Denkmals ist ein anderes Jahresereignis, an dem wir seit Gründung des Freundeskreises regelmäßig teilnehmen und großes Interesse an der Wolfsbrunnen-Anlage erleben. Das diesjährige Thema heißt “Historische Orte des Genusses” - maßgeschneidert für den Wolfsbrunnen! Die Programmidee für den Denkmaltag haben wir schon. Was wir daraus machen…? Lassen Sie sich überraschen!

Wie immer findet am ersten Donnerstag im Monat die JettaRunde statt, eine Zusammenkunft der Wolfsbrunnenfreunde + Gäste, bei der das Vergangene und Zukünftge besprochen wird (zur Zeit im Bürgerhaus, Schlierbacher Landstraße 130, Heidelberg Schlierbach).

An den beiden Folgetagen arbeiten wir dann unter dem Motto WolfsbrunnenTreff im Gelände. Auch hier sind Gäste herzlich willkommen und werden für ihren Einsatz mit Kaffee und Kuchen belohnt!

Wir wollen den Wolfsbrunnen laut unserer Satzung “erhalten durch nutzen”, das heißt ihn “beleben” und bedeutet für uns Landschaftsarbeiten und kulturelle Veranstaltungen durchführen. Deshalb gibt es einmal im Monat einen WolfsbrunnenAbend mit Vortrag oder einen WolfsbrunnenNachmittag mit Exkursion. Außerdem treffen wir uns - wetterbedingt natürlich - jeden Donnerstag ab 18.00 Uhr zu einem heiteren Tagesausklang beim WolfsrunnenPicknick am Ort!

KOMMEN SIE - MACHEN SIE MIT - WIR FREUEN UNS AUF SIE!

Unser detailliertes Programm finden Sie auf der Menü-Leiste unter “Programm” und als terminmemo-2009-2.pdf auf einen Blick im “Korb”.

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Junibrief 09

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Hallo,

es war am Donnerstag, den 28. Mai 2009, als ich auf der Rückfahrt von einem Gespräch mit Herrn Bürgermeister Dr. Gerner und Vertretern des Kämmereiamtes, des Liegenschafts- und des Kulturamtes am Wolfsbrunnen kurz anhielt, um im Nieselregen eine Runde zu drehen und um in kindlicher Manier dem Wolfsbrunnen zu sagen: ‚Es wird werden’.
Diese Runde war auch notwendig, um mal wieder festzustellen,
:: dass dieser Ort ein ganz besonderen Wert besitzt,
:: dass es gut tut, nach Stunden des Debattierens das sinnlich wahrzunehmen, um was es ging,
:: dass es sich lohnt, sich für den Erhalt und das Weiterbestehen des Wolfsbrunnens einzusetzen.

Was ist der Stand der Dinge?
In zwei Gesprächen bei Herrn Bürgermeister Dr. Gerner wurden Konzepte zur Zukunft des Wolfsbrunnens diskutiert: neben dem Modell der Erbpacht, das formal immer noch auf dem Tisch liegt, wurde eine Drittel-Lösung diskutiert: Stadt, Investor, Stiftung/Freundeskreis. Und - last not least - lag das Konzeptpapier der Planungsgruppe des Freundeskreises in überarbeiteter, d.h. konkretisierter Fassung auf dem Tisch.
Wenn alle Beteiligten, allen voran die Stadtspitze, wollen, daß die Heidelberger Kultur am Wolfsbrunnen einen Ort findet, um ihre Geschichte, aber auch ihre Zukunft zu präsentieren, dann schließen sich die Modelle Erbpacht und Drittel-Lösung aus, denn es dürfte äußerst schwer sein, einen Investor zu finden, dessen Gestaltungsfreiraum durch Vorgaben von außen durch ein kulturelles Programm eingeschränkt wird.

Das Konzeptpapier der Planungsgruppe geht von einer gemeinnützigen Stiftung und einer Gemeinnützigen GmbH aus, deren Eltern die Stadt Heidelberg und die Stiftung sind.
Am Ende steht aber auch hier: wer bezahlt das alles? Hier muß als erstes Klarheit geschaffen werden, wie viel von den vor einem Jahr bewilligten 800 Tsd. Euro noch verfügbar sind, ob vorliegende Kostenberechnungen auskömmlich sind, wie viele Stifter sich finden, die bereit sind, ein Stück Kulturgut zu retten und für die Zukunft mit dafür Sorge zu tragen, diesen Ort mit Leben und Lust zu füllen.
Herr Dr. Gerner wird dem Kulturausschuß eine Vorlage übergeben, in der diese Punkte als Zwischenbericht dokumentiert sind. Der Kulturausschuß tagt am 30. Juni, 17 h, Neuer Sitzungssaal. Wir laden uns alle herzlich ein zu erfahren, wie die Gemeinderatsmitglieder über den Wolfsbrunnen und seine Zukunft denken.

Zum Abschluß und zum Vormerken möchte ich auf den Vortrag von Herrn Dr. Bahls aufmerksam machen (s. Einladung) und Sie an den 18. Juli erinnern, an dem Sie wieder „Sommerabend-träumen“ dürfen. Die Einladung sowie das Programm für das 2. Halbjahr 09 erhalten Sie in Kürze.

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Zeit, hoffnungsvolle Visionen und natürlich

Frohes Schaffen
Kathrin Rating

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Kaiserin Elisabeth von Oesterreich

VORTRAG

Kaiserin Elisabeth
von Oesterreich

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Die unter dem Namen ‚Sisi’ oder geläufiger ‚Sissi’ zu einer Ikone gewordene Kaiserin Elisabeth von Oesterreich war am Ende des 19. Jahrhunderts vier Mal für längere Zeit in Heidelberg. Daran erinnern u.a. je eine Gedenktafel am Schützenhaus und an der Hoteldependance Schlosspark im Molkenkurweg 1. Für die Geschichtsschreibung war die Verehelichung des jungen Kaisers Franz Joseph mit der Tochter Elisabeth des Herzogs in Bayern der größte Missgriff in der Habsburger Dynastie, für die Faszination und den Nachruhm der Epoche war und ist die Kaiserin die maßgebliche Kultfigur.

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Darüber erzählt der Gästeführer Dr. Dietrich Bahls
am Freitag, 26. Juni 2009, um 19.30 Uhr
in der Gaststätte Wolfsbrunnen
- JettaSaal -

Wolfsbrunnensteige 15
Heidelberg-Schlierbach
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Kulturkonzept

Die Planungsgruppe “Wolfsbrunnen” im Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V., die ein “Nutzungskonzept” für das denkmalgeschützte Tal entwickelt und mit der Stadt diskutiert hat (s. Beitrag “Rathausgespräch” vom 13.05.2009), war rührig und hat Vorschläge erarbeitet, wie eine kulturelle Nutzung organisatorisch aussehen könnte. Dieser “Entwurf einer kulturellen Nutzung des Wolfsbrunnens” wurde der Stadt am 28.05.2009 vorgestellt, positiv aufgenommen, diskutiert und geht jetzt seinen politischen Weg…

Nach den Wahlen wird es einen neuen Gesprächstermin im Rathaus geben - und dann wird man weitersehen; denn die Planungsgruppe “Wolfsbrunnen” kann nur Vorschläge unterbreiten. Die Entscheidung treffen andere!

Bitte klicken Sie auf kulturkonzept.pdf
Das 3-seitige “Kulturkonzept” (ohne Grafik-Anhang) zum Lesen und Ausdrucken liegt als pdf-Dokument in unserem “Korb”.

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