Archiv für September 2009

WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 8

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EINLADUNG
WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 8

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17. Oktober 2009
ab 9.00 Uhr
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„Es ist ganz gleich,
ob ein Garten klein oder groß ist,
was die Möglichkeit seiner Schönheit betrifft,
so ist seine Ausdehnung so gleichgültig,
wie es gleichgültig ist,
ob ein Bild groß oder klein,
ob ein Gedicht zehn oder hundert Zeilen lang ist“
(Hugo von Hoffmannsthal)

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Liebe Freunde der Wolfsbrunnen-Anlage,

vielen von uns geht es ähnlich: der Blick von oben oder von unten über die Wiesen, den Waldrand, den Bach mit Teich und Wassertreppe, der Blick auf das Haus faszinieren, ja, begeistern uns. Man fragt sich jedes Mal aufs neue, warum die Gaststätte immer noch geschlossen ist, warum dieser Ort seit nun bald zwei Jahren immer stiller und verwaister wird.

In diesen Zeiten ist es besonders wichtig, mit ungebrochener Zuversicht unsere begonnene Pflege von Baum, Wiese, Bach + Teich fortzusetzen – wieder in Kooperation mit dem städtischen Landschaftsamt. Und mit dabei immer gute Gespräche und gute Laune.

Neben Gehölzrückschnitt und Freischneiden neu gepflanzter Sträucher steht die Entkrautung des Teiches auf der Tagesordnung, damit im kommenden Frühjahr Frösche, Kröten und Molche in Ruhe hierher zurückkehren können.

Wir hoffen trotz widriger Zeiten, daß viele Helfer sich einfinden und mithelfen, daß dieser Ort nicht in Vergessenheit gerät.
Wir freuen uns auf die Wolfsbrunnenwerkstatt Nr. 08 und wünschen, wie immer,

Frohes Schaffen.
Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.

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Das Wandern ist des Müller’s Lust

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EINLADUNG
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Mühlsteine im Heidelberger Forst
Exkursion mit Gerhard Hornung
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Samstag, 3. Oktober, 14.00 Uhr
Treffpunkt S-Bahnhof Schlierbach
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Zur Geschichte des Wolfsbrunnens gehören die Mühlen, deren es in grauer Vorzeit einige im Tal gab. Bauliche Reste mit neuer Nutzung sind heute noch vorhanden: Leitz’sche Mühle, Goos’sche Mühle u.a….

Und zu den Mühlen gehörten die Mühlsteine, von deren Entstehung und Fertigung Spuren im Wald rings um das Tal des Schlierbachs zu finden sind. Gerhard Hornung wird uns auf einem Spaziergang durch den Heidelberger Forst die Fundstellen zeigen.

Kommen Sie und begleiten Sie uns auf der Spurensuche - es wird spannend!

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“Historische Orte des Genusses”

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Jedes Jahr - am zweiten Sonntag im September - öffnen sich in ganz Deutschland Türen zu historischen Bauten, Gärten und Anlagen. Der Tag des offenen Denkmals lädt die Besucher zu einer Zeitreise ein und gibt Gelegenheit, Denkmalschutz „live“ zu erleben – getreu dem Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz: „Damit Vergangenheit Zukunft hat“.

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Seit Vereinsgründung beteiligt sich der Freundeskreis Wolfsbrunnen an der bundesweiten Aktion, diesmal mit ganz besonderem Vergnügen, denn „Historische Orte des Genusses“ standen auf dem Programm!

Die Kurfürsten haben es vorgemacht: sie bauten hier ein Haus, gingen auf die Jagd, zogen Forellen auf und feierten Feste in dieser herrlichen Umgebung von Wald und Wiese, Quellen und Bächlein, sie lauschten dem Plätschern des Wassers, dem Rauschen der Blätter im Wind und dem Vogelgezwitscher. Eine Sinfonie der Sinne, die wir heute ähnlich erleben und genießen. Mit Geschichte und Geschichten begeisterten die Vereinsmitglieder die vielen Besucher – über 100 waren es, die am Denkmaltag zu diesem historischen Ort des Genusses kamen.

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Wäre die Gaststätte nicht verwaist, wäre das Thema für die Wolfsbrunnen-Anlage geradezu maßgeschneidert. Doch wer den Freundeskreis kennt, weiß, dass ihn nichts schreckt und er aus allem das Beste macht! Also übernahm er die Gastgeberrolle und zauberte ein großartiges Buffet – alles in Grün: Vorspeisen, Suppen und Salate, Getränke, Obst und Süßigkeiten – eine Tafel des vielfältigen Genusses. Und üppig dekoriert, natürlich Ton in Ton!

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Eine köstliche Zugabe – nicht in Grün, sondern in Natur – bekam man in der Forellenzucht im Tal. Frisch geräucherte Forellen zum sofortigen oder späteren Verzehr – ganz nach Belieben. Doch auch ohne „Beute“ war dieser Ort des Genusses unbedingt ein Besuch wert!

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Das süße „i-Tüpfelchen“ der Gaumenfreuden war die Verköstigung von „Chocolats de luxe“, einer Chocolateria, die am Wolfsbrunnen mit einem Stand vertreten war und einem Angebot an raffinierten Pralinen und Schokoladensorten, dem man nicht widerstehen konnte!

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Der Wolfsbrunnen als historischer Ort des Genusses war am Tag des offenen Denkmals sehr begehrt. Und er wäre es auch das ganze Jahr über, wenn seine Gaststätte nicht geschlossen wäre – und das schon seit fast zwei Jahren! Unter den Besuchern machte das Wort vom Tag des „geschlossenen“ Denkmals die Runde. Welches Wort wird es nächstes Jahr sein…?

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Schönheitsgalerie der Hüte

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Es lud – wie häufig – der „Verein“
zum heiteren Beisammensein.
„Damenkränzchen“ war’s betitelt!
Sagt das nicht mehr als viele Worte?
Dazu: “mit Hut und Spiel und Torte“!

Das Wetter, dem wir gar nicht trauten,
wurde schön, als wir die „Tafeln“ aufbauten.

Und dann kamen
die Damen
und gaben
den würdigen Rahmen.
Täschchen und Hüte
- und was für welche! -
du meine Güte!

Auch Herren mit Hut waren da,
um Torte und Kuchen
und Kaffee zu versuchen,
Reden und Lachen,
Kunststückchen machen
mit Karten und Schnur.
Und für Interessierte gab’s Literatur:
Gartenkunst und –historie
über speziell diesen Ort und ganz allgemein,
und man lauschte den Worten uns’rer „Kathrein“.

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Und dann ist’s ganz schnell geschehen,
man konnte zunächst gar nicht alles verstehen
und erfassen, was da plötzlich zu sehen:
im Bademantel und mit Tüchern zur Hand
und um den Hals ein „Theraband“
kommt „dreamboy“ in die Runde gerannt,
reißt den Mantel vom Leib
und zeigt seinen Bauch -
kein „Waschbrett“, aber schön ist er auch!
Ein Gag, der alle zum Lachen brachte,
weil er den Gegensatz zu dem „feinen Getue“ machte.

Mancher hätte sicher noch lange gesessen
und das Heim-gehen-müssen vergessen.
Aber es ist nun mal ein alter Brauch:
aufräumen am Ende muss man auch!
Das ging diese Mal ganz schnell von der Hand,
denn alle halfen mit Witz und Verstand.

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