Archiv für März 2011

Wir feiern die 10. WolfsbrunnenWerkstatt!

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Liebe Wolfsbrunnen-Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

Arnold Baader Barth Becker 3x Baierle 2x Bildat Diehm Dittrich Gabel Gäng Geiser Grabbert Gurlitt Harbich Hartwig Hebestreit Hein Henkel Hommelhoff Hornung Jacob Kaiser Kasang Koenemann 2x König 2x Krickeberg Krieger Kunze Lehn Liemke Lobosco Lux Menges Müller 2x Nagelschmitt Ness 2x Panse Priegnitz Pückler Raqué 2x Rating 2x Rich Schulze Schupp Schweinfurth Trost Tschira Vierneisel Vogelsang 3x Voigt Wiegmann Wipfler 2x Wunderlich Würzner Zöller Zsok Zufelde Fa. Mauss Fa. Menzel Fa. Müller Fa. Schiller& Fath Fa. Selami Fa. Wetzel Fa. Wieland THW… und die Mitarbeiter Betriebshof Landschaftsamt der Stadt Heidelberg.

All diese Namen tatkräftiger Menschen (…und die, die wir vergessen haben) werden auf dem Dankesbrief der WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 01 vom 10. und 11. Februar 2006 genannt.

Damals war es kalt, es regnete und schneite im Wechsel, aber der Erfolg der Arbeit war offensichtlich: nach langer, langer Zeit gab das Tal den Blick wieder frei auf die andere Neckarseite - nach Ziegelhausen. Der Grundstein für eine bis heute anhaltende Freundschaft zwischen dem Tal und dem Freundeskreis Wolfsbrunnen war gelegt.

Heute nun, fünf Jahre später, treffen wir uns zur

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WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 10 

Und wieder wollen wir dem Tal freie Sicht entlocken, dem vorhandenen, alten Strauch- und Baumbestand zu einem würdigen Solitärstandort verhelfen: durch Rückschnitt von Stockausschlag und Spontanaufwuchs, durch Wiederaufnahme des Wettlaufes zwischen Brombeeren + Knöterich - nach dem Motto: Wer ist schneller?

Die Mitarbeiter des Landschaftsamtes werden am Freitag beginnen, der Freundeskreis Wolfsbrunnen und Sie (wir sehen uns doch?!) werden am

Samstag, den 2. April 2011, ab 9.00 Uhr hinzukommen und mithelfen.

Um 12.30 Uhr treffen wir uns alle zu einem leckeren Wolfsbrunnen-Eintopf à la Jetta mit Frühlingseinlage. Danach geht’s weiter – so lange und so intensiv wie man mag. Zwischendrin kann sich jeder an mitgebrachtem Kuchen und Kaffee stärken.

Zum Abschluß noch zwei Dinge:
Gäste zum Aufmuntern und zum Mitspeisen sind herzlich willkommen.
Auch die Wolfsbrunnenwerkstatt Nr. 10 wird wieder ein tatkräftiges Beispiel bürgerschaftlichen Engagements zur Erhaltung eines Heidelberger Kulturgutes werden.

Frohes Schaffen garantieren wir.

Kathrin Rating

Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.
Der Verein mit dem besonderen Engagement

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Winter ade…

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Wie jedes Jahr, war auch dieses Jahr der Wolfsbrunnen am 27. März als Ziel des Schlierbacher Sommerstagszuges gut gewählt, denn bei schönem Wetter erfreuten erste Frühlingsblumen im Tal die zahlreichen Besucher.

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Ein Tag ohne Wanderfalken zu beobachten ist ein verlorener Tag!

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Mit diesen Worten schloss Hans-Martin Gäng, nicht ganz ernsthaft gemeint, seinen Vortrag über das Familienleben der wild lebenden Wanderfalken, die seit 11 Jahren in der Turmspitze der Heiliggeistkirche jährlich Nachwuchs aufziehen.

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Aber es war ihm bei seinem interessanten Vortrag anzumerken, dass ihn diese Greifvögel seit langem faszinieren. Erwartungsgemäß stand das Falkenbuch des Stauferkaisers Friedrich II, das vor 400 Jahren auf der Empore der Heiliggeistkirche in der Bibliotheca Palatina aufbewahrt wurde, zu Beginn seines Vortrags. Dass der Schlierbacher Steinhauer Joseph Beierle 1844 im Gumbenbachtal wohl bei der Aushorstung eines Wanderfalken starb, stellte den Lokalbezug her. Der Falke galt als Statussymbol des Hochadels, auch die Heidelberger Kurfürsten gaben große Summen dafür aus.

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Im Mittelpunkt des Abends standen eindrucksvolle Bilder und anschauliche Berichte aus dem Leben der schnelle Taubenjäger. Gut gewählt war der Zeitpunkt, denn die Falken brüten z.Zt. auf einem Vierergelege, dessen Schlupf Hans-Martin Gäng auf Mitte April voraus sagte.

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Über 30 Personen hatten sich im wunderschönen Saal des Museum am Ginkgo zusammen gefunden. Die Hausherrin Gerda Tschira hatte die Gäste eigens mit einem Plakat ihrer persönlichen Vision eines Wanderfalken begrüßt, was zur guten Laune an diesem Frühlingsabend beitrug.

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Die Wanderfalken auf der Heiliggeistkirche in Heidelberg

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EINLADUNG
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Die Wanderfalken auf der Heiliggeistkirche in Heidelberg
Hans-Martin Gäng
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Freitag, 25. März 2011, 19.30 Uhr
Haus am Ginkgo
Carl-Bosch-Museum
Schloss-Wolfsbrunnenweg 46
69118 Heidelberg (Schlierbach)
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Sie gehören zu den bekanntesten Heidelbergern.

Nur wenige Menschen dürfen sie in der Altstadt besuchen, aber jedes Jahr schauen 55 000 Besucher aus über 100 Ländern in ihr Kinderzimmer in 56 m Höhe. Denn viele Menschen haben Freude daran, über Webcams Einblick in das Familienleben von „Jetta“ und „Perkeo“ zu erhalten, wenn diese zwischen März und Mai ihren Nachwuchs groß ziehen.

:: „Der Vogel der Vögel“ faszinierte bereits Kaiser Friedrich II., dessen Falkenbuch bis 1623 auf der Empore der Heiliggeistkirche lag.

:: Kurfürst Friedrich IV. gab 1599 in zwei Monaten für 17 Falken ein Vermögen aus, für das man heute Dutzende von Häusern bauen könnte.

:: Josef Beierle aus Schlierbach, verlor 1844 sein Leben im Steinbruch Gumbental wegen Wanderfalken.

Was ist das Besondere an diesen Falken, die vor 40 Jahren beinahe ausgestorben wären?

Hans-Martin Gäng, der sich als Naturschutzwart seit 45 Jahren für den Schutz der Falken engagiert, stellt uns die „schönste Visitenkarte Heidelbergs und das Maskottchen der Altstadt“ (OB i.R. Beate Weber) vor.

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Erste Frühjahrsarbeiten am Wolfsbrunnen

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Die Vorsitzende begrüßte mit Helau und Narrenhütchen, dem Fastnachtstermin entsprechend, die Schar der Helferinnen und Helfer, die sich bei herrlichstem Frühlingswetter zum ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr am Wolfsbrunnen eingefunden hatte.

Der unerwünschte Knöterich hatte es noch nicht gewagt, die ersten Triebe zu zeigen. Deshalb widmete sich die Arbeitsgruppe der mühseligen Arbeit, die Brombeeren am Osthang des Tales zurück zu drängen. Um 10 Uhr lag das Tal noch im Schatten und Reif bedeckte den Boden, aber in den beiden Laichtümpeln waren schon erste Klumpen von Grasfroschlaich zu entdecken.

Bald belohnte die wärmende Sonne den Arbeitsfleiß und bei der traditionellen Mittagssuppe, dem Kaffee und Kuchen blieb man noch lange vor dem Gasthaus sitzen.

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