Archiv für Juli 2011

Opernabend am Wolfsbrunnen abgesagt!

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Liebe Wolfsbrunnenfreunde,

die Wolfsbrunnen gGmbH - Herr und Frau Hauschild - mussten den Opernabend am Wolfsbrunnen, der am 30. Juli stattfinden sollte, leider absagen. Alle Kosten für die Karten werden wieder zurückerstattet. Mehr darüber erfahren Sie auf der Homepage der Veranstalter: www.wolfsbrunnen.org.

Ein klassisches Konzert am Wolfsbrunnen unter freiem Himmel - auf dieses besondere Ereignis haben wir uns schon lange gefreut! Nun dürfen wir uns noch etwas länger freuen: der Opernabend soll zu einem späteren Zeitpunkt über die Wolfsbrunnenbühne gehen…

…also Geduld - Vorfreude ist die schönste Freude!

Die Natur kennt keine Sommerpause

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Grüne Explosion am Wolfsbrunnen
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Im Gegensatz zu uns kennt die Natur keine Sommerpause! Das bedeutet im Klartext: den Wolfsbrunnenfreunden geht die Arbeit im Gelände nie aus – das zeigte sich deutlich beim letzten WolfsbrunnenTreff: Der Sonnen-Regen-Cocktail der letzten Wochen hat die Anlage stellenweise in einen Dschungel verwandelt.

Also mutig hinein in die Brombeeren, raus mit dem Knöterich, durch’s Gestrüpp mit dem Freischneider… die gemeinsame Anstrengung macht die schwere Arbeit leichter.

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Kampf den Brombeeren…
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…eine schweißtreibende Arbeit!
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„Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen“, finden wir bei Albert Camus. Dieser Satz fällt uns ein, wenn wir unverdrossen Monat für Monat das Gelände um den Teich des Wolfsbrunnens von dieser grünen Plage befreien.

Auch wenn der Kampf gegen den Wildwuchs uns manchmal erfolglos erscheint – die in diesem Jahr bereits mehrfach maschinell gemähten Böschungen der B 37 beim Hausackerweg sind im Nu wieder vom Knöterich bedeckt, so erkennen wir am Wolfsbrunnen, dass unser hartnäckiger Einsatz langsam aber sicher Fortschritte aufzeigt: in diesem Sommer ist der Knöterich in unmittelbarer Nähe des Teichs und des Gasthauses zurück gedrängt. Als wir vor sechs Jahren mit der Pflege begannen, wucherte er dort bis zu zwei Meter hoch und versperrte den Blick auf das Wasser und in das Tal.

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Freier Blick!
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Kuchenpause!
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Strahlende Gesichter, wenn bei dieser Sisyphosarbeit eine Kuchenfee auftaucht und zur Pause läutet… man schaut ins Tal, lässt seinen Gedanken freien Lauf, entwickelt Ideen zur Zukunft des Wolfsbrunnens… der Zauber dieses Ortes scheint trotz Baustelle und verriegeltem Quellengarten ungebrochen…

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Zutritt verboten!
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Noch eine Arbeitsrunde – dann winkt der Lohn! Man trifft sich an der Mittagstafel bei der „WolfsbrunnenSuppe à la saison“ – inzwischen schon eine „Institution“ – und wie immer ist das ein wunderbarer Ausklang in bester Gesellschaft!

Zu Ihrer Information:

Beim WolfsbrunnenTreff – immer am 1. Samstag im Monat ab 10 Uhr – werden Pflegearbeiten im Gelände durchgeführt. Danach gibt es an der langen Tafel eine Mittagssuppe und andere Stärkungen. Sie sind herzlich willkommen! Der nächste WolfsbrunnenTreff findet am 6. August statt. Schauen Sie doch mal vorbei…!

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Sind Sie dabei?

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Frankfurter Sinfoniker
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Auch unsererseits, liebe Freunde des Wolfsbrunnens, möchten wir Sie auf den Opernabend am 30. Juli 2011 um 19.00 Uhr am Wolfsbrunnen aufmerksam machen! Das Open-Air Benefizkonzert mit den Frankfurter Sinfonikern zugunsten des Wolfsbrunnens wird von Andreas und Marion Hauschild/Wolfsbrunnen gGmbH veranstaltet – nähere Information und Kartenreservierung bei www.wolfsbrunnen.org (s. Linkliste).

Wir freuen uns auf Sie und das gemeinsame Musikerlebnis in diesem außergewöhnlichen Ambiente! Sie sind dabei?
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In Memoriam Friedrich Franz Koenemann

Ein Nachruf von Hans-Martin Gäng

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Am Wolfsbrunnen fühlte er sich wohl: Friedrich Franz Koenemann mit Heidi Arnold und Rotraud Koenemann (v.l.n.r.)

Im Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V. gehörte er zu den Gründungsmitgliedern und bis in seine letzten Monate nahm er am gemeinsamen Leben am Wolfsbrunnen teil. An seinen umfassenden Kenntnissen aus Wald und Flur und zur Heidelberger Heimatgeschichte ließ er uns teilhaben, seine gute Laune und Lebensfreude waren liebenswert.

Die Wiederansiedelung wild lebender Wanderfalken auf der Heiliggeistkirche begeisterte ihn, er förderte dieses Projekt über 10 Jahre und bei jeder Begegnung musste ich ihm davon berichten. Nun trägt zu seinem Gedächtnis ein Jungfalke aus der Brut 2011 seinen Namen in die weite Welt.

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Friedrich Franz, Jungfalke auf Heiliggeist
(Foto: Valentin Bachem)
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