Archiv für März 2012

Ein außergewöhnliches Naturvergnügen

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Kräuter sammeln + genießen
Grüne Sauce à la Wolfsbrunnen + neue Kartoffeln

Kennen Sie schon die kulinarischen Geheimnisse des Scharbockskrauts, des Löwenzahns, der Schafgarbe, des Mädesüß, der Engelwurz und vieler anderer Kräuter?

Kennen Sie schon die Grüne Sauce à la Wolfsbrunnen?

Nein? Dann wird es Zeit!

Wir laden Sie herzlich ein, all diese Köstlichkeiten der Wolfsbrunnen-Wiese unter Anleitung von Rüdiger Becker kennenzulernen, zuzubereiten und stillvergnügt zu genießen.

Guten Appetit am

Samstag, 31. März 2012, 11.00 Uhr
auf der Wiese am Wolfsbrunnen!

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Kontakt: R. Becker – Tel. 801330 >18.00 Uhr

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Viele fleißige Hände… DANKE!

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Ein Hauch von Frühling lag schon über dem Tal, als sich dort ca. 35 Helferinnen und Helfer zur WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 12 trafen.

Unter dem Mitwirken des Landschafts- und Umweltamtes wurden jahreszeitlich notwendige Arbeiten vorgenommen.

Da galt es zunächst Müll und Abfall einzusammeln, Flaschenscherben auf den Teichterrassen und Treppen aufzuklauben, Moos und Gras aus den Fugen der Treppen zu kratzen…

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…zeitgleich: Lagebesprechung…
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…und Anlieferung zum Mittagstisch!
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Den großen Tannenbaum vom Weihnachtsmarkt hatten „freundliche“ Besucher inzwischen in den Teich geworfen, nun wurde er mühsam entfernt, denn der Grasfrosch hatte am Uferrand bereits seine Laichklumpen abgelegt, die es zu schützen galt. Auch ein großes Metallteil konnten wir erfreulicherweise wieder aus dem Teich ziehen.

Im Mittelpunkt der fünf Einsatzstunden stand die Pflege der Gehölze um den Teich, das Zurückschneiden von Pflanzen, um die Wege frei zu halten, und das mühsame Jäten der Brombeeren am Osthang.

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Fortsetzung der Arbeiten im Quellengarten
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Die Mitarbeit der Schlierbacher Pfadfinder und der fleißigen Helfer vom Heilpädagogischen Institut bedeutete eine sehr erwünschte Verjüngung unserer Arbeitskraft, herzlichen Dank! Sie trugen einen Großteil der schweren Holzklötze, Überbleibsel der herbstlichen Baumfällung im Quellengarten, zum Abtransport an den Weg.

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Junge Helfer
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Die sieben städtischen Mitarbeiter übernahmen das Mähen mit dem Freischneider. Die freundschaftliche Kooperation zwischen Fachkräften und uns Ehrenamtlichen gibt es schon seit der ersten WolfsbrunnenWerkstatt, hat also Tradition – ebenso die lange Tafel mit der leckeren „Wolfsbrunnensuppe“ der Vorsitzenden und dem süßen Nachtisch der Kuchenfee. Beides sehr gelobt und nachgefragt!

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Das gesellige Beisammensein gehört zum Arbeitseinsatz. Es gibt Zeit und Raum für Gespräche und Überraschungen, so wie diesen:

Kostümprobe: neues Outfit für Wolf und Jetta… (Fotos noch nicht öffentlich!)

Archäologiestunde: alt hingegen (ca. 16. Jahrhundert) die Fundstücke aus Glas und Keramik, die Folkwin Vogelsang im Zuge der Bauarbeiten sicherstellen und nun bei dieser Gelegenheit den interessierten „Werkstättlern“ zeigte konnte…

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Ein gelungener Auftakt zum Frühjahr, dem in den nächsten Wochen die Erstellung des Rohbaus zum neuen Wolfsbrunnenensemble folgen wird. Es geht voran…!

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Heidi Friedl, die an der Werkstatt leider nicht teilnehmen konnte, hätte diese bestimmt mit einem Gedicht begleitet, z.B. mit diesem:

Frühjahr

Es gibt noch kein Gras
zu besingen.

Landschaft, adjektivlos,
in der man
einen Fuß vor den anderen
setzt.

Nur in der Hand gesammelt:
Blau.

Weidenhaar einiger Mädchen.

Die Helligkeit ist frei
von Schatten.
Unruhige Freiheit
der Perspektive:

Frühjahr.

(Karl Krolow)

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MEMO!

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WolfsbrunnenWerkstatt Nr. 12
Samstag, 10.03.2012, ab 9.00 Uhr
Wolfsbrunnen-Anlage

Gestern hat sich das Tal mal wieder von seiner schönsten Seite gezeigt. Um diesen Aspekt zu erhalten, sind tatkräftige, aber auch anfeuernde Menschen geladen, den Wildwuchs im Zaum zu halten.

Die Tradition erfordert es, daß wir uns alle gemeinsam um 12 Uhr zur WolfsbrunnenSuppe zusammensetzen - und Folkwin Vogelsang wird kurz über seine Funde auf der Baustelle berichten.

Wir sehen uns? Prima.

Bis dahin
Frohes Schaffen
Kathrin Rating
Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.

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