Archiv für April 2014

“3 Tage Kunst im Rohbau”

Als Freunde des Wolfsbrunnens (Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.) möchten wir Sie auf die Aktivitäten der Wolfsbrunnen gGmbH aufmerksam machen, die am kommenden Wochenende zur “Kunst am Rohbau” einlädt (2. bis 4. Mai) - siehe Linkliste (rechte Spalte).

Hier die Einladung der Wolfsbrunnen gGmbH als PDF:
entwurf_rohbau.pdf

Selbstverständlich sind wir dabei und hoffen auch auf Ihren Besuch…

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Zwischen Moschee und Merkurtempel

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EINLADUNG

Zwischen Moschee und Merkurtempel
- Die Vollendung des Schlossgarten Schwetzingen als Monument -

Wolfsbrunnen-Exkursion mit Prof. Dr. Hartmut Troll

Freitag, 16. Mai 2014, 16 Uhr
im Schwetzinger Schlossgarten
Treffpunkt Haupteingang Kassenbereich

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Die Moschee und der frisch restaurierte Merkurtempel sind die beiden letzten großen Parkarchitekturen im Schwetzinger Schlossgarten. Sie wurden von Nicolas de Pigage in einer Zeit errichtet, als der Kurfürst Carl Theodor bereits in München residierte. Der Besuch des berühmten Gartentheoretikers Hirschfeld führte mutmaßlich zu einer Änderung des Bauprogramms. Die landschaftliche Gestaltung um den verbindenden Moscheeweiher gilt als das Reifewerk Friedrich Ludwig von Sckells in Schwetzingen und wird von seinem Nachfolger Johann Michael Zeyher als „das lieblichste Landschaftsgemälde, das denkbar ist,“ gewürdigt.  Architektur und landschaftliche Komposition können im Zusammenhang mit der politischen Situation interpretiert werden und geben in Teilen bis heute Rätsel auf. Jüngste Forschungen und denkmalpflegerische Überlegungen werden erläutert.

Liebe Freunde des Wolfsbrunnens, lassen Sie sich den Zauber dieser Bauwerke von Hartmut Troll erläutern!

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Mitgliederversammlung 2014

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MITGLIEDERVERSAMMLUNG

08. Mai 2014, 19.00h Bürgerhaus
Schlierbacher Landstraße 130
69118 Heidelberg

Liebe Mitglieder des Freundeskreises,

Lust und Leid begannen am 19. Mai 2005.
Zu diesem Datum wurde zu einem ersten Treffen am Wolfsbrunnen eingeladen. Der Zuspruch war groß, der erste Schritt zum Erhalt eines „Stück Heidelberger Kulturgeschichte“ war gefallen. Seitdem bemüht sich der Freundeskreis Wolfsbrunnen – seit 5. Mai 2006 als gemeinnütziger Verein – um dieses Ziel.
Die Mitgliederversammlung 2014 soll neben den u.a. TOPs auch dazu dienen, die Bedeutung unserer Arbeit auch in Zeiten der Baustelle des Gasthauses hervorzuheben und Mut zu machen, diesen Ort des kulturellen Gedächtnisses weiterhin mit großem Engagement zu erhalten und zu entwickeln.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Bericht der Vorsitzenden
4. Anträge zur Tagesordnung*)
5. Kassenprüfungsbericht
6. Entlastung des Vorstandes
7. Neuwahl der Kassenprüfer für 2015
8. Vorschau 2014/II: Veranstaltungen
9. Verschiedenes

*)Anträge sind bis zum 1. Mai 2014 an die 1. Vorsitzende schriftlich einzureichen.

Bis dahin wünsche ich
Frohes Schaffen

Kathrin Rating
Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.

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Mädesüß? - Im Abgang lieblich schmeckend!

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Die diesjährige Kräuterwanderung mit unserem Mitglied Dipl.-Biologe Rüdiger Becker stand unter einem besseren Stern als im Vorjahr. 2013 war ein so kaltes und nasses Frühjahr, dass die traditionelle Wanderung ausfallen musste. Nun hatten wir aber am 12. April Frühlingswärme und Sonnenschein, so dass die Ernte entlang des Wolfsbrunnentals recht ergiebig war.

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Wieder waren es ein Dutzend essbarer Kräuter, die wir - sorgsam die Pfade der Hunde meidend - fanden und sammelten. Rüdiger Becker leitete uns gewohnt fachkundig ein, nicht nur allgemein - „Nur junge Kräuter pflücken!“ - sondern auch im Speziellen. Und wie jedes Jahr versuchte ich mir eine neue Pflanze einzuprägen. Ob ich das Milzkraut zukünftig vom Schöllkraut und Scharbockskraut unterscheiden kann? Ach, wäre es so leicht wie bei den Brennnesseln! Die kann man übrigens, wie Löwenzahn, gut in ihrer Jugend verspeisen.

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Emma Hamilton – ein „It-Girl“ der Romantik

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Emma Hamilton, Portrait von George Romney
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Ein „It-Girl“ der Romantik? Emma Hamilton?

Ja, dieses Etikett trifft zu: was früher als „Frau mit dem gewissen Etwas“ bezeichnet wurde und heute als „Medienstar“ die Klatschspalten der Boulvardpresse füllt – man denke an Victoria Beckham, Paris Hilton, Lady Gaga oder Amy Winehouse, trifft auch auf Emma Hamilton zu, die vor rund 200 Jahren im Blickpunkt des öffentlichen Interesses stand, verehrt und verachtet.

Sie war eine außergewöhnliche Frau und führte ein außergewöhnliches Leben.

Der soziale Aufstieg eines Landmädchens aus einfachsten Verhältnissen in die höchsten adligen Kreise, legendäre Schönheit und Ausstrahlung, Liebesgeschichten und Skandale, Schicksalsschläge und das dramatische Ende eines aufregendes Lebens – diese Melange ist der ideale Stoff, aus dem Romane und Filme sind!

So begegnen wir Emma Hamilton z.B. in dem Biopic “Lord Nelson’s letzte Liebe“/1941 von Alexander Korda mit Vivian Leigh und Laurence Olivier oder dem Musical „My fair Lady“/1956 nach der literarischen Vorlage von George Bernhard Shaw’s Komödie „Pygmalion“, mit der Musik von Frederick Loewe und den Liedtexten von Alan J. Lerner.

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Emma Hamilton, Portrait von George Romney, ca. 1785
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Wer war diese Emma Hamilton? Was war und ist immer noch so faszinierend an ihr?

Hans-Martin Gäng hat sich auf Spurensuche begeben und viel Material gesammelt. In seinem Vortrag über „Das turbulente Leben der Lady Hamilton“ am 27. April zeichnete er den Lebensweg von Emma Hamilton nach, die vermutlich am 26. April 1765 – also fast auf den Tag genau vor 250 Jahren – im Nordwesten Englands als Amy Lyon zur Welt kam und eine erstaunliche Zukunft vor sich hatte…

Daten und Fakten ihres Lebens, das sie mit Charles Greville – William Hamilton, den sie 1791 heiratete und damit einen Skandal auslöste – und Admiral Horatio Nelson teilte, setzte Hans-Martin Gäng sehr anschaulich in Bezug zur Weltgeschichte und zu den gesellschaftlichen Veränderungen. Die Sittengemälde und Milieustudien von William Hogarth stellen dies hervorragend dar. Überhaupt waren die vortragsbegleitenden Bilder von Hans-Martin Gäng gut gewählte Zeitzeugnisse.

Nach dem Vortrag gab es eine lebhafte Diskussion: welche Stellung, welchen Einfluss hatte Emma Hamilton damals? Warum ist sie heute noch so präsent? Wie konnte sich ein Frauenleben um 1800 entfalten und wie hat sich das bis heute verändert…?

Fragen – Meinungen – und wieder einmal ein anregender WolfsbrunnenAbend!

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April, April…

Die Rhein-Neckar-Zeitung schickte ihre Leser in den April… und zwar zum Wolfsbrunnen!

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