Archiv für November 2014

Letzte Geländearbeiten vor dem Winter

8. November 2014 - schon zum sechzehnten Mal trafen sich zwei Dutzend tatkräftige Freundinnen und Freunde des Wolfsbrunnens, um gemeinsam mit den Profis des städtischen Landschaftsamtes das Tal zu pflegen.

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Wieder waren es Alt und Jung, die im Tal, um den Teich und im Quellengarten fünf Stunden gemeinsam arbeiteten: hier die unverzichtbaren Jungen des Heilpädagogischen Instituts mit ihrem Betreuer Mario, dort die erfahrenen älteren Damen und Herren und an den Freischneidern, Motorsägen und am Schredder die Fachkräfte des Landschaftamtes.

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Wie in den Vorjahren waren die anfallenden Arbeiten frühzeitig mit dem Landschafts- und Umweltamt besprochen worden. So waren die beiden Laichtümpel bereits in den letzten Wochen entschlammt und etwas vergrößert worden. Naturschutzwart Hans-Martin Gäng konnte mit Frau Romero vom Umweltamt, die zur 16. Wolfsbrunnen-Werkstatt gekommen war, noch anstehende Geländeplanierungen besprechen. Dringend muss auch noch der östliche Randweg um das Tal im unteren Bereich sicher begehbar gestaltet werden – die rutschigen Holzschwellen mit vorstehenden eisernen Nägeln sind gefährlich. Bezirksbeirat Martin Dittmers, der bei dieser Werkstatt mitarbeitete, wird das der Verwaltung vortragen.

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Neben der Reinigung im Umfeld des Gasthauses und der Entfernung des Falllaubs wurden im Quellengarten die noch sichtbaren Spuren des durchlaufenden Bächleins sorgsam freigelegt. Noch sind dessen begrenzende Randsteine zu erkennen. Nach einer bevorstehenden Aussprache mit dem Denkmalschutz soll die Pflege des Quellengartens ein Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit sein.

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Höchst wünschenswert und dringlich sind das Abstrahlen des Geländers an der Abschlussmauer sowie ein Farbanstrich. Zum Schutz der Mauerkrone wurde das Efeu beseitigt.

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Eine mühsame Arbeit, die nur in einem kleinen Bereich vorgenommen werden konnte, war das Einebnen der Talwiesen. Hier hatten sich in den vergangenen Monaten Wildschweine „saumäßig“ aufgeführt: Auf der Suche nach Regenwürmern pflügten sie die glatten Wiesenflächen um. Nun galt es, die aufgeworfenen Erdschollen wieder umzudrehen und festzutreten - eine mühsame Aufgabe! Die Wildschweine, in Siedlungsnähe nicht zu bejagen, haben das Wolfsbrunnental zu unserem Ärger lieb gewonnen…

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Beim traditionellen Mittagstisch – der Jahreszeit entsprechend gab es Kürbissuppe! – dankte der stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreis Wolfsbrunnen Hans-Martin Gäng zunächst den fleißigen Aktiven und ebenso der treuen „Kuchen-Fee“ Frau Koenemann und stellte dann die Vorsitzende des Landesverbands der „Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur“ Gabriele Bindert vor, die an diesem Tag eifrig mitarbeitete. Die DGGL hatte dem Freundeskreis eine großzügige Spende für die Arbeit am Wolfsbrunnen übergeben. Frau Bindert (Bildmitte) zeigte sich von der Arbeit des Freundeskreises beeindruckt und lobte die vorbildliche Zusammenarbeit mit dem Landschaftsamt.

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