Archiv für März 2016

Ein guter Tag – Dank allen Helfern!

Wettervorhersage: Temperatur < 0°C – brrrrrrr! Niederschlag 0%, Sonnenschein: von 8.30 – 14.00h, d.h. während der ganzen Zeit der Werkstatt… wunderbar!
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Trotz der eisigen Temperaturen zu Beginn waren wir schlussendlich +/- 30 Personen: 1/3 Regiebetrieb Landschaftsamt, 1/3 Grüne Brigade/IHE und 1/3 Freundeskreis Wolfsbrunnen. Mit dieser Menge an Manpower, unterstützt von diversen Maschinen und Handgerät bis hin zu Besen und Gartenschere, konnten wieder Strukturen frei geschnitten werden.

Der Grünschnitthaufen am Fuß des Tales, der über ein halbes Jahr den Blick in die Ferne massiv störte, wurde weitestgehend dem Schredder übergeben und abgefahren; der Rest soll zeitnah beseitigt werden.
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Am Osthang, der sich im unteren Bereich immer noch fest in der Hand von Brombeeraufwuchs befand, wurde mit Freischneidern und Mulchmessern eifrig aufgeräumt. Mit der Herausnahme von jungem Wildwuchs – insbesondere der Prunus serotina/Traubenkirsche, ein Neophyt, soll einzelnen Gehölzen Raum für einen Aufwuchs als gestaltender Solitär gegeben werden.Prunus serotina, die jeder schon gesehen hat, kann man leicht am Bittermandelgeruch der Rinde erkennen. In der Fachliteratur wird sie u.a. wie folgt beschrieben: „…sollte auf gar keinen Fall in die freie Landschaft gepflanzt werden. Verdrängt konkurrenzschwache, heimische Pflanzarten.“ (H. D. Warda, Bruns 2001).

Der Bereich unterhalb der Gartenterrasse bis zur Grenze der Weide wurde komplett auf Stock gesetzt und der Unterwuchs ebenfalls mit dem Freischneider zurückgeschnitten… bis auf die Mispel!
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Besondere Zuwendung erhielt unser Hoffnungsträger Quellengarten. Die Wildschweine (Sus scrofa) haben dort nicht nur ‚vertikutiert’, nein sie haben tiefgründig das ganze Areal umgepflügt. Es ist eine Katastrophe! Mit Herrn Jansen/Regiebetrieb wurde vereinbart, dass als allererste Maßnahme ein Bauzaun vor den vermuteten Zugang gestellt wird. Langfristig ist die Mauer mit Zaun an der Osteinfassung wieder herzustellen. Steht der Bauzaun und sind die Wildschweine ausgesperrt, wird das Landschaftsamt die Wiederherstellung einer Rasenfläche noch in diesem Frühjahr veranlassen. Gute Aussichten!
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Eine neue Entdeckung ist ein kleines Bächlein, das in der Südwest-Ecke seinen Anfang nimmt und weiter unten unerkannt im Erdreich verschwindet. Es macht neugierig mehr über den Wasserverlauf zu erfahren – grüne Einfärbe ist gefragt. Ja, das Tal hat viele wässrige Geheimnisse!
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Zum Abschluss, nachdem alle Geräte aufgeräumt waren und das Gelände besenrein (!) den Spaziergängern wieder überlassen werden konnte, setzte man sich leicht erschöpft, aber guten Mutes an den gedeckten Tisch und labte sich am Suppenbuffet (Linsen-, Lauch- und FreitagNachmittagsuppe) und diversen süßen Kuchenleckereien. Es war ein guter, hoffnungsvoller Tag für die WolfsbrunnenAnlage… und für alle Helfer. DANKE!
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Alt-Schlierbacher im Gespräch

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Der Wolfsbrunnen um 1930 / Aufnahme der Kunstanstalt Gebr. Metz in Tübingen*

Einladung
zur
Gesprächsrunde:
“Alt-Schlierbacher erzählen von Geheimnissen am Wolfsbrunnen”

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Donnerstag, 17. März 2016, 19 Uhr
Restaurant Wolfsbrunnen
Wolfsbrunnensteige 15, 69118 Heidelberg-Schlierbach

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Kommen Sie zu einem Plauderstündchen mit Erinnerungen an die 40er und 50er Jahre rund um den Wolfsbrunnen und die Leitz`sche Mühle, Schlierbach und Umgebung! Es soll ein WolfsbrunnenAbend mit Geschichten des Alltäglichen und des Besonderen werden, zu dem auch Sie gerne etwas beitragen dürfen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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*) Vogelsang, Franz: Der Wolfsbrunnen bei Heidelberg. Ein Hort der Romantik im Spiegel seiner 400 jährigen Geschichte. Heidelberg 1965.

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