Aufräumen vor der Winterruhe

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Zum neunten Mal trafen sich bei schönem Herbstwetter Freundinnen und Freunde des Tales, Frauen und Männer, Fachleute und Laien, junge und alte Gesichter, Menschen aus Schlierbach und anderen Heidelberger Stadtteilen - selbst aus Sandhausen war ein Mitarbeiter gekommen, um im Rahmen der traditionellen WolfsbrunnenWerkstatt die umfangreichen Aufräum- und Pflegearbeiten vor der Winterruhe durchzuführen.

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Sehr lobenswert die treue Verlässlichkeit junger Helfer aus dem Heilpädagogischen Institut, und erstmals dabei die fleißigen Hände der Schlierbacher Pfadfinder. Großartig, dass auch die nachwachsende Generation den Sinn und die Bedeutung dieses Einsatzes am Wolfsbrunnen erkennt und mit anpackt, nicht wahr?

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Bereits um 6.30 Uhr - noch in der Dunkelheit - wurde der Auslauf des Teichs geöffnet… es gab Raureif und dabei kalte Finger! Um 9 Uhr traf man sich dann zur gemeinsamen Arbeit bis in den Nachmittag mit den inzwischen vertrauten, ja befreundeten Mitarbeitern des städtischen Forst- und Landschaftsamtes.

Diese Fachkräfte übernahmen den Rückschnitt an einigen Gehölzen im Tal und öffneten die Blickachsen der Zufahrt zum Gasthaus von der Wolfsbrunnensteige aus - wichtig für die nun bald beginnenden Bauarbeiten.

Der Quellgarten, noch auf weiteres gesperrt für öffentlichen Zutritt, wurde von den städtischen Fachkräften gemäht. Auch die von einem Mitglied gespendete Bank, die mutwillig zerstört worden war, hatte das Forst- und Landschaftsamt repariert.

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Brombeeren, Schilf, Algen, Knöterich, Müll, das waren die Objekte des letzten Arbeitseinsatzes am Wolfsbrunnen für uns Ehrenamtliche in diesem Jahr.

Beim gemeinsamen Arbeiten war Gelegenheit für munteres Gespräch, Lachen und Gedankenaustausch, überhaupt steht ja der gesellschaftliche Kontakt beim gemeinsamen Tun gleichberechtigt neben der Landschaftspflege!

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So trafen sich kleine „Arbeitsgemeinschaften“, Paare, Trios, Quartette - je nach Laune und Einsatzwillen - zur Reinigung der Außentreppen und der Wege, andere pflegten den Zugangsweg zum Eiskeller, widmeten sich dem wuchernden Knöterich oder den in den Wiesen und am Hang sich ausbreitenden Brombeeren. Auch der aufmerksame Rundgang im Tal mit der Mülltüte in der Hand war wertvoll.

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Hoch erwünscht und willkommen war wieder unsere Versorgung mit leckeren Kuchen, Gebäck, Kaffee, Getränken, Suppe durch wohlgesinnte Damen, die nicht mitarbeiten konnten, herzlichen Dank!

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Der Verfasser freute sich über die gefütterten Wathosen, die ihm von den Mitarbeitern des Landschaftsamtes überlassen wurden und wagte sich so - gut geschützt - in den Sumpf der beiden Laichtümpel, die er vor fünf Jahren mit Hilfe der Jungen des Heilpädagogischen Instituts am Rand des Baches gegraben hatte. Inzwischen waren diese Wasserflächen völlig von Pflanzen überwuchert und mussten nun wieder frei gelegt werden.

Gab es nicht einmal einen Film „Men in black“? Nun lachten wir über uns „Men in mud“ und hatten bei der anstrengender Arbeit Spaß daran, in Schlamm und Moder fast zu versinken…

Auch der große Teich musste wieder einmal vom zu starken Algenbewuchs befreit werden.

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In der Erinnerung an die voraus gegangenen „Werkstätten“ stellten wir fest, dass sich vieles zum Besseren gewendet hatte und unsere Arbeit, unterstützt von den Fachleuten der städtischen Ämter, dem Tal gut tut.

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