Die Tulpe: zwiebelige Geschichten

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Sie steht in unseren Frühjahrsgärten, als wäre sie immer schon da gewesen: die Tulpe. Dabei tut sie das erst seit gut 450 Jahren. Seit ihrer Ankunft, zusammen mit anderen Frühlingsblühern, veränderte sie die Gartenkultur, begeisterte sie Botaniker und Sammler und verführte sie holländische Pfeffersäcke zu abenteuerlichen Spekulationen. In der bildenden Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts wurden Tulpenbücher und Florilegien erstellt, das Stillleben erfunden; Silberschmiede gossen sie zu kostbaren Tischdekorationen und sie erblühte auf Textilien. Aus Istanbul nach Europa gebracht, kehrte sie im 18. Jahrhundert verändert nach dort zurück und erlebte eine Renaissance in der lale devri, der Tulpenära. Die Geschichte der Tulpe war immer abwechslungsreich und spannend - bis heute als Gartenpflanze, als Schnittblume und als inspirierende Muse.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Vortrag
„Die Tulpe: zwiebelige Geschichten – der Weg aus Zentral-Asien über die ganze Welt“ von Dr. Heidrun Schweinfurth-Marby

18. April 2008, 19.30 Uhr
Museum am Ginkgo
Schloß-Wolfsbrunnenweg 46
Heidelberg