Fundstücke

…never stop exploring! So lautete unsere Einladung zur Stadtwald-Exkursion…

Gestoppt haben wir nicht, nein, und werden auch in der Zukunft nicht stoppen – zumindest was das Erforschen und Erkunden der Geheimnisse des Heidelberger Stadtwaldes betrifft.

Wie angekündigt traf sich der Freundeskreis Wolfsbrunnen am Samstag, 25. Juni, zu seiner 3. Exkursion unter der Leitung von Gerhard Hornung am Blockhaus.

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Von dort ging es los, anfänglich noch auf Wegen, danach über Stock und Stein zum Rosettenstein. Da lag er, von Geheimnissen über wann, von wem, warum und wofür umhüllt, eindeutig steinmetzmäßig behauen, jedoch nicht zu Ende gefertigt.

Dieses Werkstück erinnert an die Mühlsteine, die der Freundeskreis bei seiner 1. Exkusion vor 2 Jahren besichtigte. Auch sie waren teilweise nicht vollendet und liegen nun schon seit langer Zeit als unfertige Steine im Wald. Antworten auf die Fragen zur Geschichte konnten auch jetzt nicht gegeben werden, es muß doch einmal jemand darüber forschen und u.a. der Frage nachgehen, ob eventuell durch die Verlagerung der kurpfälzischen Residenz nach Mannheim die Arbeiten an dem Rosettenstein eingestellt wurden.

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Ähnliche Fragen stellten sich dann wieder bei dem nächsten Objekt unserer Begierde: die zerbrochenen Schale. So wurde sie von G. Hornung angekündigt. Bei näherem Hinsehen  allerdings wirkt die Schale eher wie eine Sitzbadewanne in forstlichem Ambiente, garantiert mit Fichtennadel-Duft. Auch hier großes Erstaunen mit A und O, noch keiner von uns hatte zuvor von der Existenz eines solchen Troges gehört. Sie liegt inmitten eines steilen Hanges, zugewachsen, nicht einsehbar und schwer erreichbar.

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Und so soll es auch mit beiden Stücken bleiben, denn: je bekannter diese Objekte werden, um so gefährdeter ist ihre Zukunft. Möge die Natur wieder ihr grünes Tuch darüber decken, das nur gelüftet werden soll, um das Geheimnis dieser Steine zu erforschen.

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