Goethe in Heidelberg

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EINLADUNG

30. Mai 2008, 19.30 Uhr
Bürgerhaus, Schlierbacher Landstraße 130

Vortrag
:: Goethe in Heidelberg ::
Jürgen Tröger

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„Heidelberg wiederzusehen muß ganz wunderbar sein, nur daran zu denken bringt mich in einen ganz eigenen Zustand.“
(Goethe - Entwurf zum Brief an Marianne von Willemer vom 13. Januar 1832)

Noch sind wir in der glücklichen Lage, Goethes Spuren in Heidelberg, so wie er es gesehen und erlebt hat, folgen zu können, ohne allzu große Zerstörungen beklagen zu müssen.

Zwei Aufenthalte in Heidelberg haben schicksalhaft in Goethes Leben eingegriffen. Anfang November 1775 erreichte ihn im Haus der Handelsjungfer Delph am Marktplatz der Ruf nach Weimar, der ihn auf dem Weg nach Süden umkehren ließ. Ende September 1815 reiste Marianne von Willemer nach Heidelberg. Goethe wohnte damals bei den Brüdern Boiserée im ehemaligen Sickingenschen Palais. Den Stunden mit Marianne im Schlossgarten verdanken wir einige der schönsten Gedichte des „West-östlichen Divans“.

„Gedenken Sie meiner, und in Liebe; dass ich Ihrer gedenke, möge Nachstehendes beweisen, so wie, dass die schönste Gegend immer eine fremde bleibt, wenn nicht durch Liebe und Freundschaft sie heimisch geworden; wo fände sich für mich eine schönere als Heidelberg!“.
(Marianne von Willemer, 25. August 1824, für Goethes Geburtstag)