„Mein Schlierbacher Sammelsurium“

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Flachdach-Architektur aus den 60er Jahren
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Der WolfsbrunnenAbend im Juli hatte zwei Programmteile: er begann als Führung durch drei markante Siedlungen im Heidelberger Stadtteil Schlierbach und endete im Atelier von Verena Pfisterer-Ludwig. Das war natürlich kein Zufall, sondern wohl überlegt, denn Verena Pfisterer-Ludwig ist nicht nur Künstlerin - ausgebildet an der Freien Kunstakademie Basel, sie ist ebenso Architektin, die sich auch nach ihrer beruflichen Laufbahn bei Bauprojekten engagiert, zum Beispiel bei der IBA (Internationale Bauausstellung) in Heidelberg.

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„Maisenbach Siedlung“, rechts die alten Häuser aus den 20er Jahren
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„Weiße Siedlung“ aus den 90er Jahren
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Auf dem Weg zum Künstleratelier gab es also zuerst einmal einen Architektur-Lehrgang: exemplarisch für die 20er Jahre steht die “Maisenbach Siedlung”. Flachdach-Architektur und Häuser im Bauhausstil waren typisch für die 60er Jahre. In den 90ern entstand die “Weiße Siedlung” mit Doppelhaushälften und Maisonette-Wohnungen. Der weiße Anstrich der Häuser gab der Siedlung ihren Namen. Es war ein Spaziergang durch die Architektur des 20sten Jahrhunderts mit den sich wandelnden Ideen modernen Wohnens.

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Im Atelier von Verena Pfisterer-Ludwig überraschte es dann nicht, dass sich in der künstlerischen Arbeit auch die Architektin zeigt. In ihrem Buch „Mein Schlierbacher Sammelsurium“ hat Verena Pfisterer-Ludwig ihren Stadtteil und Lebensraum skizziert.

Andere Schwerpunkte sind plastische Arbeiten, abstrakte Bilder und Portaits. Dabei verwendet sie vorzugsweise ein Druckverfahren auf Glas. So zeigte dieser Abend mit Verena Pfisterer-Ludwig eindrucksvoll, wie Kunst und Architektur sich wechselweise inspirieren und zusammenwirken können.

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