Das Museumszimmer lässt grüßen!

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Balkon vor dem Museumszimmer

Es hätte freundlicher sein können – das Wetter! Dennoch lockte der Tag des offenen Denkmals wieder zahlreiche Besucher zum Wolfsbrunnen, die in diesem Jahr nicht nur die Anlage besichtigen konnten, sondern erstmals auch das renovierte Haus! Nach 7 jährigem Dornröschenschlaf gibt es wieder einen Pächter und ein Restaurant in der ehemaligen „Gaststätte zum Wolfsbrunnen“.

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Museumszimmer in Vorbereitung

Dazu kommt noch ein weiterer öffentlicher Raum im 2. Obergeschoss, das sogenannte Museumszimmer. Hier soll demnächst die Geschichte des Wolfsbrunnens in Wort und Bild dokumentiert werden, es sollen Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden – man darf gespannt sein…

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Blick auf den Quellengarten

Neben den Hausführungen mit Andreas Hauschild von der gGmbH Wolfsbrunnen gab es natürlich auch die traditionellen Führungen durch die Anlage mit Kathrin Rating vom Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V.: Bildmaterial, Stiche und Fotos aus fünf Jahrhunderten zeigten eindrucksvoll, wie sich Architektur und Natur im Laufe der Zeit verändert haben. Am Wolfsbrunnen haben einmal Wolfskreiser gelebt, Wölfe gefangen und dem Ort vermutlich seinen Namen gegeben.

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Im Quellengarten

Die Müller betrieben im Tal ihre Mühlen, die Kurfürsten kamen zum Jagen, Fischen und Feiern. Neue Herren, neue Ideen – die Stadt Heidelberg nutzte die Quellen des Schlierbachtals zur Trinkwasserversorgung ihrer Bürgerschaft und diese schätzte den Wolfsbrunnen als Ausflugsziel… So schichten sich im Wortsinn Ge-schichten über Ge-schichten bis ins 21. Jahrhundert und darüber hinaus. Und alle haben und werden sie ihre Spuren am Wolfsbrunnen hinterlassen, auch im zukünftigen Museumszimmer!

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