Schlechter Auftakt – schöner Ausklang!

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Die 18. WolfsbrunnenWerkstatt am 10. Oktober fand unter schwierigen Bedingungen statt: das Landschaftsamt der Stadt Heidelberg erklärte sich außerstande, uns an diesem seit Anfang des Jahres fest vereinbarten Termin personell zu unterstützen. Das war schon „ein Schlag ins Kontor“, da mit Hilfe der Mitarbeiter des Landschaftsamtes an den beiden Werkstatt-Tagen, im Herbst und Ende des Winters, immer ganz wesentliche Pflegearbeiten erledigt werden, dazu gehören Maßnahmen gegen die Verwaldung der Hänge. Zum ersten Mal seit 9 Jahren eine Werkstatt des Bürgerprojektes Wolfsbrunnen ohne die Unterstützung der Stadt Heidelberg! Enttäuschend. Nun gut – das Landschaftsamt stellte zumindest Freischneider und Rasenmäher.

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Entmutigend war es auch zu sehen, dass die v… Wildschweine zum x-ten Mal die oberen Wiesen und alle Abhänge zum Teich umgepflügt hatten – ein Bild der Verwüstung, wo sich das Gelände seit dem Frühjahr doch so schön erholt hatte! Neben Knöterich und Brombeeren haben wir jetzt auch noch die Wildschweinplage…!

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Nichts desto trotz machten wir uns ans Werk und freuten uns, dass neben unserem treuen Helferteam auch die zuverlässigen Jungens aus dem Heilpädagogischen Institut, die „Grüne Brigade“, wieder an unserer Seite gegen Gestrüpp und anderes Ungemach kämpften. Auch Pfadfinder der Berggemeinde Schlierbach unterstützten unsere Arbeit.

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Die „Grüne Brigade“ war dann noch mit Rasenmäher und Freischneider im Quellengarten unterwegs – tolle Arbeit, so dass man zum Schluss daran gehen konnte, sich die Wolfsbrunnenquelle näher anzusehen.

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Der andere Schwerpunkt der Pflegearbeit: wir wollten die Strukturen von Fischtreppe und Brunnenstube am Übergang von oberer zu unterer Wiese wieder sichtbar machen, was viel Schneidarbeit bedeutete. Geplant war auch, auf dem Osthang den Brombeeren zu Leibe zu rücken und Waldgelände zurück zu gewinnen. Doch dazu fehlten die Mitarbeiter der Stadt – schade!

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Am Ende waren alle mit dem Ergebnis der Arbeit zufrieden – das Tal präsentierte sich mit seinen jetzt wieder gut erkennbaren Strukturen und kann so überwintern. Der Osthang wird dann Schwerpunkt der WolfsbrunnenWerkstatt im Februar 2016 werden, und wir haben ja noch die WolfsbrunnenTreffs im November und Dezember vor uns.

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Nach getaner Arbeit gab traf man sich an der lagen Tafel zur traditionellen Kürbissuppe, zum entspannten Plaudern und schönen Ausklang!

Nachwort in eigener Sache

Wir sehen viele, die sich am Wolfsbrunnen ertüchtigen – stretchen, joggen, biken und was man so alles machen kann, um Knochen, Muskel, Herz und Hirn in Gang zu halten. Wir möchten diskret darauf hinweisen, dass Pflegearbeiten am Wolfsbrunnen ähnliche Effekte haben: Knöterich-Ziehen stärkt die Rückenmuskulatur, hält die Hüft- und Kniegelenke beweglich; das Rechen von Schnittgut ist gut für die Kräftigung der Brustmuskulatur und ein Beitrag zum Busen-Shaping; Schnittgut mit der Schubkarre vom Quellengarten bis zum Zwischenlager im tiefsten Punkt der Wolfsbrunnenanlage am Forellenteich zu bringen, ist eine sanfte, aber höchst effektive und schweißtreibende Herzkreislaufbelastung. Absolvieren Sie doch Ihre nächste Trainingseinheit im Rahmen unserer regelmäßigen WolfsbrunnenTreffs; der nächste Termin ist am 5. November 215 um 9:30 Uhr. Wir stellen Geräte und Verpflegung, bieten Gespräche und Kontakte.

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