Bericht vom April-Stammtisch

Am 19.4.2017 stand der Stammtisch am langen Tisch hinter der Theke im Wolfsbrunnen unter dem Motto “Gurlitt über Gurlitt”. Herr Gurlitt aus Schlierbach, Kassenwart des Freundeskreises Wolfsbrunnen, berichtete ausführlich über seine weitläufige Familie, im wesentlichen beginnend mit seinem Ururgrossvater Louis Gurlitt, der im 19. Jahrhundert ein bekannter Maler war. Louis war eines von dreizehn Kindern und hatte selbst wiederum sechs Söhne und eine Tochter - das ergibt einen weitverzweigten Familienstammbaum: am Ende eines Zweiges “unser” Gurlitt, mit einem Grossvater, der nach Japan auswanderte, wo heute noch ein Onkel lebt, am Ende eines anderen Zweiges Hildebrand Gurlitt, umstrittener Kunsthändler vor, im und nach dem zweiten Weltkrieg, und dessen Sohn Cornelius Gurlitt, der vor kurzem mit seinem vom Vater ererbten Bilderschatz für eine Sensation sorgte.

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Louis Gurlitt (1812 - 1897)                                Hildebrand Gurlitt
Von Monogrammist AF
Bassenge Kunst- und Buchauktionen, Gemeinfrei

Wie immer ergab sich eine lebendige Diskussion, u.a. auch über ein mitgebrachtes Gemälde, das von Louis Gurlitt hätte gemalt sein können - oder auch nicht…

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Louis Gurlitt: Norwegischer Wasserfall, 1835
Museumsberg Flensburg

Da am 17. Mai  eine Sitzung des Freundeskreises Wolfsbrunnen anberaumt ist, findet der nächste Stammtisch am 21. Juni statt. Herr Tröger fragt dann: “War Gottfried Keller am Wolfsbrunnen?”

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