Nachruf auf Heidi Friedl

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Heidi Friedl…….
ist tot, ja tot!
Sie starb am 3. Mai in ihrem Haus in Schlierbach.

Nun gilt es hier und jetzt, ihr Wirken und Werken in kurzen Worten festzuhalten, damit wir sie nicht vergessen. Denn:
Es lohnt sich, Heidi Friedl als Mensch, als Schlierbacherin und vor allem als aktives Mitglied des Freundeskreises in Erinnerung zu behalten.

Was sind ihre Spuren, die sie hinterlassen hat:
Von Anfang (2006) an bis 2013 führte sie ein Tagebuch über den Wolfsbrunnen mit kostbaren Aquarellen, Texten und Gedichten, die das Wirken des Freundeskreises zu unterschiedlichsten Anlässen, an unterschiedlichsten Orten und zu unterschiedlichsten Jahres- und Tageszeiten dokumentieren.

Aber nicht nur das:
Es war ihr bis zum Schluß ein Anliegen, das Wolfsbrunnen-Tal in seiner Gestalt als besonderen Ort zu erhalten und zwar durch anhaltende Pflege nach dem Motto von P.J. Lenné „Nichts gedeiht ohne Pflege; und die vortrefflichsten Dinge verlieren durch unzweckmäßige Behandlung ihren Wert.“

Heidi Friedl’s Engagement – man kann fast sagen Leidenschaft – galt der Beseitigung des Staudenknöterichs (Polygonum cuspidatum). Radikal, bis zur Wurzel gehend musste hier die Pflege gehen – auf ihre Anweisung mit eigens dafür angeschafften Stechschaufeln – im Freundeskreis heißen sie ‚Heidi’. Ganz im Gegensatz hierzu standen ihre Bemühungen zur behutsamen Wiederbegrünung der linken Treppenecke von der Terrasse mit vinca minor (s. dort).

Für die Pflege von Geist und Seele beglückte sie uns dann und wann und immer wieder mit Gedichten, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Worten viele Zuhörer begeisterten.
Dies alles wird uns fehlen.

Freundeskreis Wolfsbrunnen

HINWEIS:
Im Anschluß an die Trauerfeier trifft sich der Freundeskreis Wolfsbrunnen um 16 h zum Gedenken an Heidi Friedl in der Gaststätte am Wolfsbrunnen.

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