Bericht vom Juni-Stammtisch

Wie meist fand der Stammtisch am 6. Juni am langen Tisch hinter der Theke im  Wolfsbrunnen-Restaurant statt. Alle Plätze waren besetzt; man war voller Erwartung, was da kommen sollte: nämlich die Leitzsche Familiengeschichte in Bezug auf den Wolfsbrunnen.
Waren doch die Leitzens eine von sechs Müller-Familien im Wolfsbrunnental und bewirtschafteten schließlich in mehreren Generationen bis in die 1950iger Jahre das Wolfsbrunnenlokal. Detailliert erzählte Folkwin Vogelsang, dessen Mutter der Familie entstammte, aus der wohldokumentierten Geschichte der Familie und aus eigener Anschauung, denn er verbrachte Teile seiner Kindheit und Jugend bei seiner Großmutter eben im Wolfsbrunnen.
Alle wussten um die Kenntnis F. Vogelsangs um den Wolfsbrunnen aus früheren Stammtischen. Aber dieser war ein besonderer wegen des persönlichen Bezugs. Für Geschichtsbegeisterte ein Beweis dafür, dass die Gegenwart eben nur tiefer zu verstehen ist, wenn  man die Geschichte kennt.
Es war wieder ein vergnüglicher und erleuchtender Abend mit einer lebhaften Diskussion in der besonderen Kombination von Vergangenem und Gegenwart in der inzwischen vertrauten Gesellschaft der Stammtischler, die  aber offen bleiben für weitere Interessenten und Freunde dieses besonderen Ortes.
Der nächste Stammtisch ist für Donnerstag, den 11. Juli um 19 Uhr geplant. Herr Gurlitt wird über seine Suche nach den “verlorenen Fenstern von Piet Sohl”  berichten. Alle hoffen, seine kriminalistischen Forschungen führen bis dahin zum Erfolg. Gäste sind auch diesmal herzlich willkommen.