Der Wolfsbrunnen lebt

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Bei goldenem Oktoberwetter machte die Arbeit im Gelände so richtig Spaß! Etwa 40 Wolfsbrunnenfreunde von 8 bis 80 trafen sich am vergangenen Wochenende zum gemeinsamen Gärtnern – bestens gerüstet mit Handschuhen und Gummistiefeln, Spaten und Sense, Hacke und Schere, um den Wildwuchs zu bekämpfen, die Neupflanzungen zu hegen und den Lebensraum für Fauna und Flora zu pflegen.

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Anlass war die 6. WolfsbrunnenWerkstatt, die auch diesmal wieder in enger Zusammenarbeit zwischen dem Freundeskreis Wolfsbrunnen und den städtischen Ämtern stattfand. Man ist sich einig: die historische Anlage ist ein Kleinod und dafür lohnt sich der Einsatz!

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Zum Beispiel wurde der Rundweg erneuert. Bei der Werkstatt Nr. 5 im Februar hatte man mit den Arbeiten begonnen, jetzt sind sie fertig geworden. Doch für Wolfgang Morr, Betriebsleiter beim Landschafts- und Forstamt, gibt es keine Pause. Er sieht schon die nächsten Baustellen am Wolfsbrunnen…

Eine entdeckten auch die Stadtwerke, die für den oberen Bereich der Anlage mit den Brunnenstuben, den sogenannten Quellengarten zuständig sind: Mangelhafte Sicherheit – Vorhängeschloss – Verbotsschild. Schlechte Aussichten! Aber es gibt auch gute, sogar blumige!

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Bei ihrem Frühlingsvortrag über die Kulturgeschichte der Tulpe hatte Dr. Heidrun Schweinfurth-Marby für Tulpen am Wolfsbrunnen geworben und eine beachtliche Geldspende erhalten. Davon hat der Freundeskreis eine bunte Mischung Zwiebeln gekauft, sie gesteckt und hofft nun auf ein prächtiges Tulpenmeer – zur Freude von Groß und Klein!

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Die WolfsbrunnenWerkstatt hatte wieder viele Helfer. Wer nicht im Gelände mitarbeiten konnte, unterstützte die Landschaftsgärtner auf andere Weise, sorgte zum Beispiel für ihr leibliches Wohl. Wie auch Thomas Müller vom Stadtteilverein Schlierbach, der auf der Wolfsbrunnen-Terrasse zu Grillwürsten und Bier einlud.

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Zwei Tage WolfsbrunnenWerkstatt gingen zuende. Viel Arbeit gab’s mit Brombeeren und Knöterich, dem Säubern und Entkrauten der Gewässer, dem Pflegen und Pflanzen… Der Erfolg ist weithin sichtbar. Und das lebhafte WolfsbrunnenGespräch zum Thema Verschönerung und Gartendenkmalschutz (siehe Beitrag vom 21.10.2008) machte aus den Werkstatt-Tagen ein rundes Werkstatt-Erlebnis aus Theorie und Praxis!

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Im Tal genoss man die letzten Sonnenstrahlen, plauderte bei Kaffee und Kuchen und war zufrieden. Der Wolfsbrunnen lebt!

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