Eine nicht gehaltene Rede

von Kathrin Rating bei der Verleihung der Bürgerplakette “für bürgerschaftliches Engagement in Heidelgerg” gestern im Großen Rathaussaal.

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Vielen Dank!

Als ich von der Ehre der Bürgerplakette erfuhr, wollte ich das Dokument – wenn nicht schon auf die Fee Jetta – auf den Freundeskreis Wolfsbrunnen umschreiben lassen. Aber: Es gehört zum demokratischen Reglement, dass Gemeinderatsbeschlüsse nicht so einfach einmal geändert werden können. …und das ist gut so.

Also stehe ich nun hier und danke von Herzen, denn der Anlass dieser Ehre ist in der Tat der Wolfsbrunnen mit seiner mehr als 450jährigen Geschichte.

Das Engagement um diesen Ort liegt in den Händen und Köpfen vieler Mitbürger. Es wurde und wird viel geleistet und das macht Mut, den Begriff des bürgerschaftlichen Engagements ernst zu nehmen und zu sagen: weiter so.

Verantwortung, Optimismus, Mut und Ausdauer, Fürsorge und vieles mehr für das sogenannte Gemeinwohl, für unsere Stadt, für den Wolfsbrunnen, das ist das, was der Freundeskreis nun schon seit fast vier Jahren an diesem Ort praktiziert.

Es ist die Verantwortung für einen Ort der Heidelberger Kulturgeschichte, die gesichert und gepflegt werden muss, deren Gegenwart ideenreich und lustvoll gelebt und dessen Entwicklung zukunftstauglich gemacht werden muss.

Im Moment sind die Zeiten am Wolfsbrunnen widrig, das Gasthaus steht seit fast einem Jahr leer und keiner weiß, wie es weiter geht. Wir werden jedoch mit unserem Engagement nicht nachlassen und hoffnungsvoll nach Lösungen suchen, das Haus wieder mit Leben zu füllen.

Es gibt genügend Beispiele in unserer Republik, die zeigen, dass es gelingen kann, solche Orte mit ihrer Tradtion zu erhalten.
…auf geht’s und… wie immer Frohes Schaffen

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Kathrin Rating, OB Eckart Würzner

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Gratulant Thomas Müller vom Stadtteilverein Schlierbach, Gemeinderätin Margret Hommelhoff, Kathrin Rating

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…und Vertreter vom Freundeskreis Wolfsbrunnen

Die RNZ berichtete: ehre-wem-ehre-gebuehrt-2008-12-09.pdf

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