Bericht vom Oktober-Stammtisch

Wie geplant, fand am 18.10.2017 wieder der Stammtisch am langen Tisch hinter der Theke statt, wenn er auch etwas verspätet begann, weil ab 18.30 Uhr der Vorstand, und ab 19.00 Uhr dann auch die Stammtischteilnehmer zunächst über das Kulturprogramm des nächsten Jahres 2018 berieten.

19.30 Uhr war es dann so weit: Herr Becker griff tief in seine Wissenskiste und berichtete von dem, was er bei seinen Studien über die Quellen im Schlierbachtal herausgefunden hatte. Er begann weit zurück in der geologischen Geschichte, um die Ursachen für den Quellhorizont, der sich am Königsstuhl etwas unter und etwas über 200m über NN entlangzieht, zu erklären. Elf Quellen sind es im Wolfsbrunnental, auf die er im Einzelnen einging, tatkräftig von Herrn Vogelsang unterstützt, der sich vor Ort bestens auskennt.

Es entspann sich ein interessantes Gespräch über die Wasserversorgung aus diesen Quellen in den letzten 150 Jahren bis zur aktuellen Lage.
Alle waren zufrieden - und beeindruckt, wieviel Wissen und Erfahrung im Freundeskreis Wolfsbrunnen aktiviert werden kann.

Am 15.11. 2017, 19 Uhr, will Herr Vogelsang anhand von Stichen und Zeichnungen mit den Stammtischbesuchern über die Veränderungen im und um den Wolfsbrunnen herum sprechen. Als Thema wurde beschlossen: Geschichte des Wolfbrunnens auf Zeichnungen und Stichen.

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Heidelberger Engagement Messe am 14.10.2017

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,

der Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V. nimmt am Samstag, dem 14.10.2017, von 11.00 bis 16.00 Uhr an der ersten “Heidelberger Engagement Messe“ teil. Die Messe wurde ins Leben gerufen, um Vereine, Bürgerinitiativen und Einrichtungen eine Plattform zu geben, um sich den Bürgern vorzustellen und um andere zu motivieren, sich ehrenamtlich einzubringen.

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Wir als Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V. nehmen auch an dieser Messe mit einem eigenen Stand teil, die Teilnahme ist kostenlos, und ein Großteil des Equipments bekommen wir gestellt. Wir müssen uns nur selbst als Verein vorstellen -  gerade für unseren Bereich “Wolfsbrunnen-Treff/-Werkstatt” sowie “Kulturraum” eine tolle Gelegenheit, andere Bürger zum Mitzumachen zu motivieren.

Wir würden uns freuen, wenn einige Mitglieder uns an diesem Tag unterstützen würden, ich denke die Zeit von 5 Stunden ist nicht allzu lang, und wenn viele mitmachen, sind es gerade mal 1-2 Stunden für jeden. Um den Auf- und Abbau kümmert sich der Vorstand. Wenn Ihr mitmacht, schickt bitte eine kurze Email an uns und teilt uns dabei Eure Uhrzeit mit. Wir verschicken dann kurz vorher den Einsatzplan.

Viele liebe Grüße Euer Vorstand!

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Termine im Oktober 2017

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,
hier zur Erinnerung die Termine im Oktober 2017:

abgesagt: Samstag, 7. Oktober 2017, 9.30 Uhr:

Wolfsbrunnen-Treff

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Montag, 9. Oktober 2017, 19 Uhr:

Klavierkonzert mit Martin Münch
(Neckar-Musikfestival)

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 19 Uhr:

Autorenlesung: Wolfgang Vater
“Luther und der stumme Himmel”

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Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19 Uhr:

Wolfsbrunnen-Stammtisch

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Bericht vom September-Stammtisch

Der erste Wolfsbrunnenstammtisch nach den Sommerferien 2017 traf sich am 20. September wie immer am langen Tisch hinter der Theke. Als Thema war beschlossen worden, sich einmal näher mit dem Felsenmeer direkt “über” dem Wolfsbrunnen zu befassen und von eigenen Erlebnisse dort  zu berichten.

Genau das ist bestens gelungen: erst legte Frau Dr. H. Schweinfurth eine kurze allgemeine Einführung zur Geologie und zur Entstehung bzw. zum Alter des Felsenmeeres vor und zeigte einige Bilder zum Zustand vor und nach der Renaturalisierung. Sie hatte auch einige Fotos von der für das Felsenmeer typischen bzw. einmaligen Vegetation bereit: Bäume, aber vor allem Moose und Flechten in ausserordenltich grosser Zahl.

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Herr Becker ergänzte aus seiner lebenslangen beruflichen Erfahrung, was er zum Felsenmeer wusste, besonders auch sprach er über den erfolgreichen Versuch 2012, das Felsenmeer von Wildwuchs zu befreien, damit das einmalige Pflanzenbiotop erhalten bleiben kann.

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Die Problematik des Naturschutzes über das Felsenmeer hinaus wurde durch andere Beispiele ergänzt. Vor allem sprach Herr Becker im Detail über das Biotop am Russenstein. Im Anschluss ergab sich wie immer eine muntere Diskussion um den langen Tisch herum.

Der nächste Stammtisch ist am 18. Oktober geplant. Herr Becker  will seinen schon einmal vorgetragenen Vortrag über die Quellen im Wolfsbrunnenareal vertiefen und zur Diskussion stellen.

Wer war Peter Anton Coy?

Und was hat er mit dem Wolfsbrunnen zu tun?…

Peter Anton Coy, geboren am 12.07.1871, war Sohn von R. Johann Coy und dessen Ehefrau Annie Marie Coy, geb. Reis. 1892 wird die Zinkornamentfabrik von Carl Schönberg in Heidelberg gegründet. Im Jahre 1895 kam ein junger Kupferschmied namens Peter Anton Coy nach Heidelberg, um hier sein berufliches Auskommen zu suchen. Als Meisterstück fertigte er einen in Kupfer getriebenen Wolf, der im Inneren mit einem Röhrenwerk versehen war, so dass er aus dem geöffneten Maul Wasser speien konnte. Dieser Wolf wurde 1896 am Wolfsbrunnen aufgestellt.  War es wirklich Peter Anton Coy?

Die Heidelberger Zinkornamentenfabrik wurde am 20. Mai 1914 nach einem Brand, ausgelöst durch eine Kesselexplosion, zerstört; da gehörte sie jedoch schon zu Richard Rudolph und Sohn. Die Reste wurden später, im Jahr 1917, an Autz und Hermann weiterveräußert. Die Firma Autz & Hermann GmbH ist heute in der Carl-Benz-Straße 10 in Heidelberg ansässig.

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DER  STOLZE  BRONZEWOLF

Das Wasser kam von der Rostquelle zum Brunnen und dann zum Wolf. Aufgestellt wurde dieser 1896 vom Gemeinnützigen Verein an der Wolfbrunnenanlage. Er wurde bei der Umgestaltung des damals noch vorhandenen Naturteiches in einem in Beton gefassten Teich auf einem Steinsockel montiert. Die ersten Darstellungen sind von 1902 - festgehalten auf einer Postkarte von dem Heidelberger Fotografen J. F. Kopp.

1969 wurde der Wolf vom Steinsockel gerissen und zerstört. Karl Schütz restaurierte ihn 1973 wieder, wobei er in seinem Inneren mit einem Stahlrohrgestell versehen wurde und die Pfoten mit Zinn gefüllt wurden. Wahrscheinlich wurde er um 1975 wieder auf dem Steinsockel montiert. Stolz blickt der Wolf zum Haus hinauf und spuckt vor Freude Wasser, welches von der Wolfsbrunnen-Hangquelle kam, zum Brunnen lief und von da zum Wolf. 1984 fand er beim Neubau der Wolfsbrunnen-Anlage einen bezugslosen Stand im neuen Teich.

Zunächst erscheint der Name „Peter Anton Coy“ bei Günther Heinemann, Heidelberg 1996, Verlag Brigitte Guderjahn Hd. 3. Auflage, S. 479.Wir haben uns sehr gefreut, als wir kürzlich eine Anfrage von Finola Coy aus Großbritannien erhielten, die sich auf die Spurensuche nach ihrer Familie begeben hatte und im Zusammenhang mit ihrem Großvater auf den Wolfsbrunnnen gestoßen war. Es kam dann am 21. Juli 2017 zu einem Treffen am Wolfsbrunnen, und wir konnten uns gemeinsam über die Geschichte austauschen. Hier konnte Folkwin Vogelsang einen wichtigen Beitrag leisten.

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Ob nun Peter Anton Coy den ersten Wolf angefertigt hat, oder ob es sich hier um sein Gesellenstück handelte, konnten wir jedoch abschließend nicht klären. Es war jedoch ein schönes Treffen, das die Geschichte und den Mythos um den Wolfsbrunnen erweitert hat.

Termine im September 2017

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,
hier zur Erinnerung die Termine im September 2017
(bitte beachten Sie die kleinen Änderungen gegenüber
dem Programm im “Korb”):

Montag, 4. September 2017, 19 Uhr:

Klavierkonzert mit Martin Münch
(Neckar-Musikfestival)

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Sonntag, 10. September 2017, ab 12 Uhr:Tag des offenen Denkmals:
“Macht und Pracht”
Führungen und Information am Wolfsbrunnen
siehe Kulturkalender 2017 im “Korb”

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Samstag, 16. September 2017, 9.30 Uhr:

Wolfsbrunnen-Treff

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Mittwoch, 20. September 2017, 19 Uhr:

Wolfsbrunnen-Stammtisch

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Termine im August 2017

Sommerpause!

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Bericht vom Musik- und Kulturfestival am Wolfsbrunnen 2017

Sehen Sie bitte den Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung vom 18.7.2017 in unserem “Korb” mit dem Bericht über das Musik- und Kulturfestival am Wolfsbrunnen 2017!

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Bericht vom Juli-Stammtisch

Im Wolfsbrunnen laufen die Vorbereitungen für das Musik- und Kulturfestival vom 14. bis zum 16. Juli auf vollen Touren. Deshalb fand der Wolfsbrunnenstammtisch am 12.7.2017 diesmal im ersten Obergeschoss statt. Wie schön, dass man auf so viele, und immer schöne, Räumlichkeiten ausweichen kann! Der extralange Tisch war voll besetzt - in Erwartung dessen, was Herr F. Vogelsang berichten würde. Und er öffnete seine Schatzkiste an Lokalwissen und gesammelten Wolfsbrunnen- Materialien und liess uns daran teilhaben.
Lebenslange Erfahrung und Schulung in den Bereichen Geschichte, Archäologie und Archivkunde ermöglichen Herrn Vogelsang in einmaliger Weise, seine persönlichen Erinnerungen an “ein Leben im und am Wolfsbrunnen” in Wert zu setzen. Er liess uns teilhaben an seinen Studien über die Besitzverhältnisse der Mühlen im Wolfsbrunnental von Anfang an und über ihre Nutzung bis zur Gegenwart. Er stellte Verbindungen zum Wolfsbrunnen her und blieb keine Antwort auf die vielen Fragen schuldig. Die Diskussion war lebendig und vielfältig und wird sicher auf die eine oder andere Art weitergeführt werden.

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Der nächste Wolfsbrunnenstammtisch soll nach einer längeren Sommerpause am Mittwoch, dem 20.9.2017, stattfinden. Thema: Das Felsenmeer. Es wird eine kurze Einführung in die besondere Natur des Geländes unmittelbar oberhalb des Wolfsbrunnens geben, und im Anschluss daran soll jeder über seine persönlichen Erfahrungen im dortigen Gelände erzählen.
Neugierige Gäste sind wie immer willkommen.

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Termine im Juli 2017

Liebe Mitglieder und Freunde des Wolfsbrunnens,
hier zur Erinnerung die Termine im Juli 2017:

Samstag, 8. Juli 2017, 9.30 Uhr:

Wolfsbrunnen-Treff

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Mittwoch, 12. Juli 2017, 19.00 Uhr:

Wolfsbrunnen-Stammtisch
Geschichten vom Wolfsbrunnen (F. Vogelsang)

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Freitag, 14. Juli 2017 bis Sonntag, 16. Juli 2017:

Musik- und Kulturfestival am Wolfsbrunnen
Sehen Sie das Programm im “Korb”

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Samstag, 22. Juli 2017, 9.30 Uhr:

Wolfsbrunnen-Treff

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