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Mein deutsch-jüdisches Leben »Wieso denkst du nach dem Sex daran, dass ich Jüdin bin? Unsere Kolumnistin hat das ebenfalls probiert, doch ihr Glück fand sie anderswo. Von Linda Rachel Sabiers Foto: Alexa Vachon Mein linkes Bein lag über der Decke, das rechte darunter, nah an jüdische partnersuche Bein.

Wir schwiegen, er schaute auf sein Handy, ich hinaus in den Hof des Wilmersdorfer Hinterhauses, in dem meine Wohnung lag.

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Der Regen prasselte seit Stunden und hörte sich dabei an wie weit entferntes Rauschen aus der Fankurve im Olympiastadion. Ein Jahr später würden Tageszeitungen diesen verregneten Sommer den »Unterwassersommer« nennen, der uns alle am Ausgehen hinderte.

Denn auch in Berlin konnte man nur soundso viele Male im Regen tanzen, bevor auch das langweilig wurde. Wenige Wochen zuvor hatte ich Tinder auf meinem Handy installiert.

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Eine damals partnervermittlungen schweiz App, über die sich Singles in wenigen Sekunden kennenlernen konnten. Ich stelle den Suchradius auf einen Umkreis von zehn Kilometern ein.

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Schnell fühlte sich Tinder wie der Drehrausch auf einem Kettenkarussell an: Anfangs klickte ich mich noch langsam von Profil zu Profil, las die kurzen Texte, meist albern, selten lustig, ganz selten geistreich.

Später wurde das Wischen immer schneller, nur ein Augenblick sollte reichen, um den einen aus der Menge anderer zu finden. Tinder war damals in meinem Umfeld noch recht unerforscht.

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Daher war all das, was diese Nacht umgab, ziemlich aufregend für mich. Ich war seit über einem Jahr Single, kam aus einer zweijährigen Beziehung mit einem jüdischen Mann und hatte vorher, auch vor den zehn Monaten, die ich in Israel lebte, nur Beziehungen mit jüdischen Männern. Nicht unbedingt deshalb, weil ich krampfhaft nach ihnen suchte, sondern weil sich das durch mein Engagement im jüdischen Studentenverband und die langjährigen Freundschaften mit jüdischen Leuten aus ganz Deutschland so ergeben hatte.

Diese Frage stellen sich viele junge Juden in Deutschland, wenn sie auf Partnersuche sind: Für sie gibt es eigene Online-Plattformen - oder auch traditionelle Heiratsvermittler. Wir stammen von drei Urvätern ab, von Abraham, Isaak und Jacob - und ja, der Gedanke ist halt immer noch da, dass wir zusammengehören und wir wie eine Familie sind. Die jährige Berlinerin ist attraktiv und eloquent.

Doch trotz dieser Vorgeschichte schien diese Nacht für mich nicht ganz so aufregend gewesen zu sein wie für den halb-fremden Mann in meinem Bett, den ich über Tinder kennengelernt hatte. Meistgelesen diese Woche: Pfifferlingsgulasch mit Semmelknödeln ist ein alpenländischer Klassiker.

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Ein Rezept, das Lust auf den Herbst macht. Ich schaute ihn an, die hellblonden Bartstoppel, die etwas dunkleren Augenbrauen, die für meinen Geschmack etwas zu schmalen Lippen, die er, nachdem die Bombe geplatzt war, aufeinander presste.

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Bevor ich antwortete, konstruierte ich einen inneren Dialog mit meiner Mutter, in dem ich ihr von dieser irren Nacht erzähle, in jüdische partnersuche ich einen Nichtjuden quasi entjungferte: seine erste Jüdin. Sie würde sicherlich nicht lachen, sondern laut meinen Namen ins Telefon rufen und Empörung vortäuschen.

Ich lachte hörbar über diesen Gedanken. Auch nicht, warum er das unbedingt laut aussprechen wollte, dass er noch nie mit jüdische partnersuche Jüdin geschlafen habe. Ich wollte wissen, ob er sich da sicher sei.

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Nein, natürlich nicht, stammelte er, aber, also, man würde das ja doch merken, wenn man mit einer Jüdin zu tun hätte, in Deutschland. Würde man das?

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Beim Chatten und den beiden Treffen, die wir zuvor hatten, erwähnte ich mein Jüdischsein nicht. Wieso auch?