Partnersuche kein kinderwunsch


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Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback. Merken Drucken In dieser Folge unserer Serie "Hilfe! ZEITmagazin: Herr Schmidbauer, ich habe mehrere Freundinnen, die seit vielen Jahren Single sind. Braucht der Mensch denn wirklich zwingend einen Partner, um glücklich zu sein?

11 Singles auf der Suche nach dem großen Glück - WDR Doku

Wolfgang Schmidbauer: Nicht unbedingt, aber es ist mühsamer, ohne Partner glücklich zu sein. In unserer Gesellschaft gibt es ja viele Bilder und Inszenierungen, in denen das Glück im Happy End einer Liebesbeziehung gefunden wird.

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Und es gibt viel weniger und nicht so attraktive Bilder vom Glück im Einzeldasein. Wolfgang Schmidbauer 80, ist Psychoanalytiker und Paartherapeut und lebt in München.

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Zur Paaranalyse des Vorwurfs. ZEITmagazin: Sie sprechen von Darstellungen der klassischen romantischen Liebe in Filmen, Büchern und den Medien? Schmidbauer: Vor allem von denen, die in der sensiblen Phase der Adoleszenz konsumiert werden; dann, wenn man gedanklich sein Leben entwirft.

Partnersuche - Ist ein Kinderwunsch von Vorteil bei der Suche nach einer Partnerin - Väterzeit

Die zentralen Fantasien sind da: Werde ich einen Partner finden? Familie haben?

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Glücklich sein? Und weil der Mensch ein soziales Wesen ist, will er auch alle sozialen Möglichkeiten ausprobieren. ZEITmagazin: Es ist also mühsamer, partnersuche kein kinderwunsch Single glücklich zu sein, weil man das Bild vom Leben in einer Partnerschaft überwinden muss, partnersuche kein kinderwunsch man für sich entworfen hat?

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Schmidbauer: Genau. Wenn Singles deprimiert sind, müssen sie immer mit der Vorstellung kämpfen, dass sie jetzt eigentlich glücklich sein könnten, wären sie nur nicht allein.

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Diese Idee zu verdrängen ist anstrengend. Letztlich ist aber das Glück, das wir durch das Erreichen von Zielen haben können, immer begrenzt. Doch solange man das Ziel noch nicht erreicht hat, stellt man sich den Glückszustand eben genau bei diesem Ziel vor. ZEITmagazin: Meine Freundinnen fragen sich, warum sie schon so lange Single sind — ob sie an ihren Ansprüchen scheitern oder vielleicht einfach Pech haben.

Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. Hier können Sie die gesamte Ausgabe lesen.

Wie spreche ich die Diagnose an?

Schmidbauer: Pech kann man nicht analysieren. Was man analysieren kann, sind die Ansprüche. Zumindest stelle ich das bei den Singles fest, die zu mir in die Therapie kommen.

Bei ihnen ist es häufig so, dass sie keine durchschnittliche Beziehung akzeptieren können — also eine, in der beide ihre Schwächen ausleben dürfen. Es ist der perfektionistische Blick auf den potenziellen Partner, an dem es oft ganz schnell scheitert.

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Ich hatte etwa mal eine Patientin, für die der Mann, den sie gedatet hatte, bereits nach dem ersten Treffen nicht infrage kam, weil er ein Fremdwort falsch gebraucht und seinen Gürtel nach dem Essen weiter geschnallt hatte.

ZEITmagazin: Wie wird man so überkritisch?

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Schmidbauer: Oft haben Leute, die sehr kritisch sind, erlebt, dass ihre Eltern sich ständig gestritten und gedemütigt haben. Daraus entsteht dann der Anspruch: Meine Beziehung darf auf keinen Fall so werden!

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Man ist dann automatisch in einer perfektionistischen Stimmung und nimmt alle Anzeichen, die darauf hindeuten, dass die Beziehung vielleicht nicht nach Plan funktionieren könnte, übersensibel wahr.